Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 1. (Tata, 1968)

A Vértes hegység középkori várai

Das bischer Gesagte zusammenfassend, können wir feststellen, dass die Burg von Gesztes bis zum Ende des XV. Jahrhunderts den Charakter eines Schlosses hatte. Seine Befestigung als Wehrbau war das Ergebnis der Türkenkriege. Vitány. Die Burg liegt östlich von Vértessomló. (Abb. 6.) Ihre erste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1379. Im Jahre 1440 hatte sie János Rozgonyi von Wladislaus geschenkt bekommen, danach gehörte sie Mik­lós Újlaki als Pfand, im Jahre 1448. Ladislaus V. schenkte sie im Jahre 1453 der Familie Rozgonyi, später aber, im Jahre 1493, erhielt sie László Egervári von Wladislaus II. Im Jahre 1532 schenkte König Johann die Burg István Héderváry, der hat sie auch noch 1536. besessen. Die Türken eroberten sie zuerst voirübergehend im Jahre 1529, später wieder 1543. Ferdinand hat die Burg von den Türken bald danach zurückerobert und Hess sie ausbessern. Dann gehörte sie wieder den Türken, die im Jahre 1559 eine neue Ausbesserung daran verrichteten. Im Jahre 1566 eroberte sie Salm wieder, sie gelangte aber nochmals in türkischen Besitz, wovon sie Miklós Pálffv 1597. zurückerobert hat. Im Jahre 1598 liess Pálffy die Burg sprengen. Die Einwohner von Kocs baten um die Steine als Baustoff im Jahre 1747. Sie hat'die Form eines unregelmässigen Fünfecks, mit einem unre­gelmässigen Hof in der Mitte und mit zwei Türmen. (Abb. 7.) Ihre Mau­ern stehen noch in der Höhe mehrerer Stockwerke, an einer Stelle sind auch noch die Überreste der Zinnen vorhanden. Die Fassade ist von gros­sen Fensteröffnungen durchbrochen. Die ebenerdigen Räume der Burg sind eingestürzt und haben sich mit Erde aufgefüllt. Burg Gerencsér. Links von der Landstrasse Oroszlán—Pusztavám, am Ufer des Baches Szépvízér stehen ihre Ruinen. (Abb. 8.) Sie wird zuerst im Jahre 1364 erwähnt. Im Jahre 1410 dient sie zur Jagd, 1446. wird sie von der Königin Elisabeth der Familie Rozgonyi als Pfand verliehen. Im •Tahre 1466 ist sie im Besitz der Familie Újlaki. Im Jahre 1495 verpfän­det sie Lőrinc Újlaki an Bakócz und seine Verwandten, an die Familie Erdődy. Die Geschichte der Burg während der Türkenzeit ist nich be­kannt, es ist aber wahrscheinlich, dass sie zu dieser Zeit zerstört wurde. Zuerst wird sie von Flóris Romer erwähnt, er hat auch ihren Grundriss fixiert. Der Grundriss der Burg ist rechteckig, an der Nordseite schliesst sich ein Turm mit quadratischem Grundriss an. (Abb. 9.) Grösstenteils liegt sie in Trümmern. Burg Oroszlánkő. Sie steht auf einem Grofel, der mit Büschen be­deckt ist, ungefähr eine Stude Weges von der Heide Kőhányás, Zuerst wird sie im Jahre 1440 erwähnt, als Pfandgut János Rozgo­nyis im Jahre 1460 gehört sie zur Burg von Gesztes. Im Jahre 1473 ist sie im Besitz Ambrus Töröks. Ihre spätere Geschichte ist unbekannt. Vom Jahre 1743 an wurden ihre Steine zum Bau des Kamalduler-Klos­ters von Majk fortgeschafft. 261

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