Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 1. (Tata, 1968)
A Vértes hegység középkori várai
Josef Nátz sagt am Ende des XIX. Jahrhunderts, dass die Burg einen Grundriss in der Form enes stumpfen Keils habe. (Abb. 10.) Heute liegt sie schon gänzlich in Trümmern. Szentgyörgy vár. Die Stelle, wo die Burg lag, ist heute nur noch durch mörtelige Trümmer, auf der Spitze des sog. Sargberges bezeichnet. Sie wird zuerst im Jahre 1389, später wieder 1462. erwähnt. Im Jahre 1671 ist Ferenc Nadasdy ihr Besitzer. Nátz hat als Erster ihren Grundriss beschrieben. Unter den Vérteser Burgen sind Gesztes und Vitány die charakteristischen Repräsentanten des Burgentyps vom XIV. Jahrhundert. Nach D. Menclova soll die erste Erscheinung dieses Burgentyps von tschechischem Gebiete stammen. Sie erwähnt als Beispiele die Burgen von Majdstejn und Helfenburk, die ebenfalls regelmässige Grundrisse haben. Die Grundrissbildung dieser Burgen, besonders, aber der letzteren, sind beinahe identisch mit derjenigen von Gesztes, doch wurde Gesztes etwa zwanzig Jahre früher erbaut, als die tschechischen Burgen. So müssen wir die mitteleuropäische Erscheinung dieses Burgentyps in unserer Heimat suchen. Wir strebten danach. Die Geschichte und den gegenwärtigen Zustand der Burgen vom Vértesgebirge — soweit es möglich war — völlig bekanntzumachen. Die zahlreichen noch offenen Fragen können durch weitere archivale Forschungen, in erster Linie aber durch archäologische Erschliessungen beantwortet werden. (G. Sándor Mária) ( • > 262