Kisné Cseh Julianna (szerk.): Annales Tataienses III. Régészeti adatok Tata történetéhez 1. (A Tatán 1999-ben megtartott tudományos ülésszakon elhangzott előadások anyaga). Mecénás Közalapítvány, Tata, 2003.

Vékonyné Vadász Éva: Kora vaskori halomsír Tata határában

Früheisenzeitliches Hügelgrab in der Gemarkung von Tata Eva V Vadász Im Artikel wird ein früheisenzeitliches Grab besprochen, welches an der nordwestlichen Grenze von Tata, am Ende des Látóberges, in einem Weinberg zum Vorschein kam. Leider das Grab wurde von dem Finder freigelegt und die wissenschaftliche Bearbeitung gründet sich auf seine Beobachtungen. Die Autorin vermutet nach den Mitteilungen des Finders dort ein Hügelgrab, welches bei seiner Einrichtung max. 80-100 cm hoch und 4-5 m breit war (Abb. 1-2). Die Bestattung (welche auf dem einstigen Erdboden in einer Tiefe von -210-220 cm, im nordöstlichen Viertel der Grundfläche lag) war mit einer flachen, regelmässigen, ungefähr 500 cm hochen Steinpackung bedeckt. Bei der Aufhebung dieser fand der Finder Scherben und eine Smerjata Fibel. Nach seiner Mitteilung stand in der Bestattung eine menschliche Aschen enthaltene Urne (Taf. 2.) mit 16 Gefässen umgeben (Abb. 1.). Den Platz des damaligen zusammenscharten Scheiterhaufens zeigte die aschige, russige Bedeckung der Oberfläche in der Fläche der Bestattung. In der westlichen "leeren" Bestattunghälfte lagen 10 Stück Webstuhlgewichte zerstreut herum (Taf. 18). Nach Meinung der Autorin gelangte das Hügelgrab wegen ständiger Erosion des Weinberges und der Ablagerung des Altal-Bächlein unter die Erde. 2 Die Analyse des Hügelgrabes und der Funde erbrachte folgende Ergebnisse. 6 " 7 Die Smarjeta Fibel datiert die Funde zu Ende des HC und Anfang des HD, auf die 7-6. Jahrhunderte v. Chr. 20 " 22 ' 2426 Die Mehrheit der Funde (Nr. 5-15, 17) ist allgemeine HC Form, die noch im HD 1 weiter benutzt worden. 23 Die Autorin beschäftigt mit den Deckel (Taf. 12-15.), mit der Knickwandschale (Taf. 16.), mit dem flaschenförmigen Gefäss (Taf. 4) und mit den zwei Urnen (Taf. 2-3.). Nach der Meinung der Autorin weist auf südöstliche Beziehungen hin, dass die Deckel Schüsseln bedeckten. 43 Inhalt und Ritus des Grabes zeigt einen mediterranen Ursprung. Die Autorin untersucht bei den anderen Beilagen ihre kronologische Probleme auch (Abb. 3.). Die Knickwandschale (Taf. 16.) gehört zu den früheren Formen und kann man für ein Ergebnis der nördlichen, lausitzer Beziehungen (eindringen?) halten. 30 ' 32 " 36 Die Flasche ist ein charakteristisches Gefäss des HD 2-3 und der frühen Keltenzeit. 48 " 49 Daher nimmt die Autorin eine frühere Erscheinung dieses Gefässtypes an, bei der sie sich auf die Exemplare des noch unpublizierten Gräberfeldes von Süttő berufen musste. 50 Bei der Urnen - besonders im Fall Nr. 2 - nimmt sie ein spätbronzezeitliches (Gáva und Mezőcsát) Erbe an 52,56 aber daneben erwähnt die entsprechenen zeitlichen Analogien auch. 57 Wegen diesen hat sie die Probleme der mezőcsáter (preskytisch) und vekerzuger (skytisch) Datierung mit ihren Widersprüche dargelegt. 58 " 59 Am Ende entscheidet sich neben dem südöstlichen, östlichen Ursprung der Urnen und reiht die Funde von Tata zu Denkmäler des früheren skytischen Eindringens ein. Die Autorin nimmt - wegen der Webstuhlgewichte und des "leeren" Raums im Grab - an, dass im Grab ein ganzer Webstuhl gelegt wurde. Nach der Untersuchung 125

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