T. Bereczki Ibolya szerk.: Gyermekvilág a régi magyar falun: Az 1993. október 15–16-án Jászberényben és Szolnokon rendezett konferencia előadásai – A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok közleményei 50. (1995)

H. Bathó Edit: Gyermekijesztők a Jászságban

Kinderschrecke in Jazygien Unter den Verboten, die das Verhalten der Kinder regeln, spielen die sog. kinderschreckenden Wesen eine bedeutende Rolle. Mit diesen Wesen werden die sich schlecht benelimenden Kinder bedroht. Die Kinderschrecke können in zwei große Gruppen geteilt werden: reale und irreale Figuren. Die in Jazygien am häufigsten gebrauchten Kinderschrecke sind sehr abwechslungsreich. Unter den realen Kinderschrecken sind der Zigeuner (cigány), der Mann mit Sack (zsákos ember), der Jude (zsidó), der Wachskuchen aufkaufende Slowake (sonkolyos tót), der Rastelbinder (drótostót), der Schornsteinfeger (kéményseprő) und der Glaser (üveges) in unserer Gegend allgemein bekannt. Diese waren meistens wirkliche Personen, die sich im Benehmen, in der Kleidung oder in der Sprechweise von den anderen Mitglieder der Gemeinschaft unterschieden. Unter den Tieren wurden die Katze, der Hund, die Fledermaus, der Otter und das Mondkalb am meisten als Kinderschrecke verwendet. Die Namen der irrealen Kinderschrecke sind in unserem Gegen die folgenden: mókár, kókár, kókó, mumus, markoláb, rézfaszú bagoly und ördög. (Außerhalb des letzten Namens - Teufel - sind die anderen Benennungen nicht übersetzbar.) 628

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