Agria 27.-28. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 1991-1992)

D. Matuz Edit: A kyjaticei kultúra földvára Felsőtárkány–Várhegyen

ligem Unterteil (Taf . 2/2) 46 , Urne mit kegelstumpförmigen Hals und ausladendem Rand (Taf. 2/3) 45 , einhenkeliger, am Bauch schräg kannelierter Napf (Taf. 4/2) 47 , kleines, bikonisches Gefäß (Taf. 3/2) 50 . Der Topf mit geradem Rand und gedrücktem Kugelkör­per (Taf. 6/2) verbreitete sich vom Gebiet der Lausitzer Kultur im späten Zeitabschnitt der Pilinyer Kultur und ist auch in der Urnenfelderkultur zu finden 44 . Die Analogien des eierförmigen Kruges mit Henkel (Taf. 4/3) 48 , und die des zweihenkeligen eierförmi­gen Gefäßes (Taf. 3/1) 51 " 52 wurden noch besprochen. Außer den keramischen Funden kamen noch das Bruchstück einer aus Geweih gefertigten, einschichtigen Trense, vermutlich mit drei Löchern (Abb. 18, Taf. 27/2 a, b) und das Bruchstück eines Knochengegenstandes mit viereckigem Querschnitt (Taf. 27/1 a, b) vor. Ihre Analogien fand ich im präskythischen Fundmaterial 58 " 61 ' 69 " 72 . Auf Grund des Fundmaterials und der Beobachtungen während der Ausgrabung sowie der Tiefenangaben wurden die Siedlungsschichten abgesondert. Auf dem felsigen Boden, stellenweise in einer Tiefe von fast 2 m befindet sich die neolithische Schicht. Über dieser, ungefähr 115-120 cm tief lag das Haus 1, 2, 4. Es wurde durch die schwarzfarbige, steinige, 40-60 cm dicke, die Mehrheit des Fundmaterials gebende spätbronzezeitliche Schicht bedeckt, die das klassische Material der Kyjatice-Kultur (Ende der Periode Ha A 2-Periode Ha BJ vertritt. Auf dem größten Teil des Gebietes konnte man die darüberliegende, rotbraune, wenige Scherben enthaltende spätbronzezeitliche, früheisenzeitliche Schicht beobach­ten. Aus dieser Schicht wurde der Wall errichtet, dazu gehört das Material des Hauses 3 und 5 (Periode Ha B 3 ). Darüber befinden sich die mittelalterliche Schicht und der Humus. Dann wurden die Charakteristika der Siedlungserscheinungen, Gruben, Herde und Häuser dargelegt. Das Haus 1 (Abb. 6-8), das Haus 2 (Abb. 9-11) und das Haus 4 (Abb. 13-15) wurden in der gleichen Zeit gebaut. Sie hatten ähnliche Konstruktion, rechteckige Form, Orientierung beinahe NS, Größe 300(320-580) 600 cm. Die gefundene Lehmbe­wurfschicht war nicht zusammenhängend, der Boden war hie und da durch Scherben (Haus 1), anderswo durch die Schicht des Herdes (Haus 2) bezeichnet. Um die Mitte der östlichen Seiten wände fand der Ausgräber ein Pfostenloch, je zwei Herde und verkohlte Balkenreste. Beim Haus 2 war das nördliche Ende des Balkens gabelartig ausgebildet, so kann man Bauten mit Dachpfettenkonstruktion und Lehmbewurfwän­den voraussetzen. Das teilweise freigelegte Haus 3 und 5 (Abb. 9,12) hatte einfacheren Aufbau; auf Grund ihrer Stellung und ihres Fundmaterials wurden sie später gebaut 7578 . Dann wurden die Ergebnisse der Untersuchung des Tierknochenmaterials auf der Siedlung, die Zeit und Art des Wallbaus besprochen. Mit Hilfe der ungarischen und slowakischen Fachliteratur wurden die wichtigsten Kennzeichen der Erdburgen in der Kyjatice-Kultur aufgezählt und die Ursachen des Erdburgenbaus 82 " 134 zusammengefaßt. Die Geschichte der Siedlung von Felsőtárkány: auf Grund der Ausgrabungen kann man feststellen, daß die nördliche Hälfte der Erdburg nicht besiedelt war, die Umschan­zung nicht den Verteidigungszwecken diente, sie der Aufenthaltsort für die Tiere sein konnte. Auf dem südwestlichen Gebiet, das für die Besiedlung am geeignetesten war, dem Wall nahe, standen die Häuser straßenartig. Während der Untersuchung des Fundmaterials stellte es sich heraus, daß die Siedlung in der klassischen Periode des Kyjatice-Kultur, in der zweiten Hälfte der Periode Ha A 2 (erste Hälfte des 10. Jhs. v. Chr.) bevölkert werden konnte und zur Zeit der Peroide Ha Bj (Ende des 10. Jhs. und Anfang des 9. Jhs.) ihre Blütezeit lebte. Zu dieser Zeit wurde das Haus 1, 2, 4 mit Dachpfette, mit Herden und vielen Gefäßen aufgebaut, das also im Vergleich zu dem Zeitabschnitt bedeutend war. Nach dem Abbrennen, nach der Vernichtung der Häuser setzte das Leben auf der Siedlung fort, was auch die dicke, schwarze Kulturschicht, die vielen Befunde beweisen. Die Bevölkerung, die nach der Verteidigung strebte und auf 83

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