Agria 27.-28. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 1991-1992)

D. Matuz Edit: A kyjaticei kultúra földvára Felsőtárkány–Várhegyen

die alleinstehenden, aber noch nicht befestigten Höhenorte übersiedelte, führte rege, friedliche Handels beziehungen mit den benachbarten Völkern, vor allem mit der auch auf das Donau-Theiß-Zwischenstromland eingesiedelten Valer Gruppe der Urnenfel­derkultur. Dies zeigen die allgemeinen spätbronzezeitlichen Formen, Verzierungsele­mente und die für die Kyjatice-Kultur typischen Gegenstände und die neben ihnen erscheinenden Importstücke der Urnenfelderkultur. Aus Mangel an Forschung bewei­sen nur die vereinzelten Metall- und Keramikfunde sowie das Material der Kyjatice­Kultur in der Peskő-Höhle 135 , daß es in der Spätbronzezeit in der Umgebung mehrere Siedlungen gaben. Die Erdburg von Felsőtárkány konnte in der Periode Ha B x ein so bedeutender Ort sein, wie die Siedlung von Szilvásvárad-Töröksánc und Bükkszent­lászló-Nagysánc; sie diente nicht als Refugium, sondern als ein ständig besiedelter Ort. Nach meiner Vermutung veränderte sich das Leben auf der Siedlung von Felsőtárkány am Ende der Periode Ha B 2 , zur Zeit Ha B 3 (das vertritt die spätbronzezeitliche, früheisenzeitliche Schicht). Die Bevölkerung der präskythischen Kultur 137-138 riß vor sich bzw. schmolz in sich östliche und südöstliche Völkerelemente. Unter den Funden von Felsőtárkány erscheinen Gegenstände, die für den Kreis von Babadag, Bosut, Basarabi, bulgarischer eingestempelter Keramik kennzeichnend sind, und die bis da beinahe gar nicht erscheinenden Gáva-Motive. Zur Zeit der Periode Ha B 2 wurde die Konstruktion der Häuser von Felsőtárkány vereinfacht, das Fundmaterial weniger, ärmlicher; die Festung wurde aber zu dieser Zeit aufgebaut. Das Verteidigungswerk wurde zur Zeit der Einwanderung des präskythischen Volkes, vielleicht gegen sie zustande gebracht. Die Siedlung von Várhegy konnte auch als Refugium funktionieren, faßte die Flüchtlinge. Die Gegenstände östlicher Herkunft konnten durch Handelsbe­ziehungen mit der präskythischen Bevölkerung ins Material der Kyjatice-Kultur gelan­gen. Weil in unserem Fundmaterial kein Gegenstand aus der Periode На С bekannt ist, kann man voraussetzen, daß die Siedlung bis zum Ende der Periode На В entvölkert wurde, das Leben da erlöscht war, bloß in der Árpádenzeit ließen sich die Leute auf dem Berg Felsőtárkány-Várhegy nieder. 84

Next

/
Oldalképek
Tartalom