Bodó Sándor - Szabó Jolán (szerk.): Végvár és társadalom a visszafoglaló háborúk korában (1686-1699) - Studia Agriensia 9. (Eger, 1989)

Rózsa György: Falikárpitok Lotharingiai Károly győzelmeiről

28. Kurfürst Max Emanuel. Bayern und Europa um 1700. Band II. Katalog der Ausstellung im Al­ten und Neuen Schlo 3 Schlei 3 heim. München 1976. 230. sz. 29. Ch. Humbert i. m. 132. 30. Z. Harsany i. m. 29. 31. Ch. Humbert i. m. 148. 32. H. Böcker-Dursch: Zyklen berühmter Männer in der bildenden Kunst Italiens. „Neuf preux” und „oumini famosi”. Dissz. München 1973.163. 33. Ch. Humbert: Aspect oriental des fêtes triomphales au retour du duc Léopold 1er de Lorraina (1698-1699). Gazette des Beaux-Arts XCV (1980) 59-70. 34. M. Antoine i. m. 97-98. 35. J. Freiherrvon Kruedener: Die Rolle des Hofes im Absolutismus. Forschungen zur Sozial-und Wirtschaftsgeschichte. Band 19. Stuttgart 1973. György Rózsa WANDTEPPICHE ÜBER DIE SIEGE KARL v. LOTHRINGENS Herzog Karl v. Lothringen war einer der bedeutendsten Feldherren der zwei­ten Hälfte des 17. Jahrhunderts die im Dienste der Habsburger standen (1643- 1690). Aus Frankreich flüchtend nahm er an der Schlacht von St. Gotthard in Westungarn teil und hatte von da an sein Anteil an dem gegen die Türken geführten Krieg um die Befreiung Ungarns. Seine wichtigste Waffentat war die Rückeroberung von Buda (1686) und der Sieg von Nagyharsány (1687). Sein Sohn und Erbe Herzog Leopold, dem es dem Frieden von Rijswik zufolge nach Lothringen zurückzukehren gestattet wurde, hatte unter anderen auch diese Schlachten, um sie zu veranschaulichen, an zwei wertvollen Wandteppi­chen verfertigen lassen. Von den, in der Hofweberei zu Lothringen hergestell­ten Serien besteht die kleinere aus 5 Stücken (1701-10) und die grössere Serie aus 20 Stücken (1710-18). Die kleinere Serie wurde auf Grund der Ölgemälde des Hofmalers Charles Herbei und die grössere nach den Entwürfen des Jean- Baptiste Martin angefertigt. Der grösste Teil der Wandteppiche wurde und ist im wiener Kunsthistorischen Museum bewahrt. Zwei Wandteppiche gingen während des II. Weltkrieges in der Burg von Buda zu nichte und ein Wandtep­pich befindet sich in Nancy, im Musée Historique Lorrain. Die Ölgemälde von Herbei werden in Innsbruck bewahrt und 12 der Zeichungen Martins befinden sich in der Graphischen Sammlung Albertina in Wien. 224

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