Enyedi József: A káposzta jelentősége a nép életében Hajduhadházon (A Hajdú-Bihar Megyei Múzeumok Közleményei 1. Debrecen, 1963)

DIE BEDEUTUNG DES WEIßKOHLS IM LEBEN DES VOLKES VON HAJDŰHADHÁZ (KOMITAT HAJDU-BIHAR) Der Verfasser untersucht die Arbeitsweisen beim Weißkohlanbau und die Rolle des Weißkohls im Leben der Bevölkerung von Hajdúhadház. Der Anbau von Weißkohl hat eine sehr große wirtschaftliche Bedeutung in Hajdú­hadház. Außer dem für den eigenen Gebrauch gebauten Weißkohl wird auch viel verkauft. In den Krautgärten um das Dorf herum (Bild 1.) und auf dem Feld baut man die in der Gegend akklimatisierten Kohlarten an (Bild 2.). Diese sogenannte Hajdúhadházer Kohlart wurde mit langer, geduldiger Arbeit von den Bewohnern der Gemeinde aufgezüchtet, worauf diese auch stolz sind. Der Saatsamen wird von den Frauen gezogen (Bild 3—5.), und auch auf dem Markt verkauft. Sie säen den Samen um den 10. April herum in die Samenbeete; die hier auf­gegangenen Setzlinge werden Anfang Juni in den im vorigen Jahr umgepflügten, ge­düngten und im Frühjahr wieder umgepflügten Ackerboden umgesetzt. Beim Einsetzen der Setzlinge arbeiten Männer und Frauen gemeinsam. Die Männer ziehen die Reihen mit dem Furchenzieher (Bild 7.) und bohren Löcher mit einem Bohrhölzchen (Bild 8—9.), die Frauen setzen die Setzlinge ein, die Kinder begießen sie. Die eingesetzte Pflanze (ung. palánt) wird von den Frauen gepflegt. Die reifen Kohlköpfe werden mit gemein­samer Arbeit der Familie Anfang November abgeschnitten, wozu verschieden geformte Messer gebraucht werden (Bild 12.). Der Weißkohl wird eingemietet: die in Haufen gelegten Köpfe (Bild 13—15: werden mit Stroh und Erde bedeckt, um vor Kälte geschützt zu werden. Die verbreitetste Weise der Haltbarmachung des Weißkohls ist das Einsäuern. Die mit Messern (Bild 16—17.) zerschnittenen oder mit dem Krauthobel (Bild 18—20.) gehobelten Kohlköpfe werden in große irdene Gefäße, Tönnchen (Bild 24.) oder in Fässer (Bild 30.), Bottiche (Bild 28.) eingelegt. Zum zerschnittenen Kraut legt man auch ganze Kohlköpfe ein. Auf den Boden der Fässer legt man Maiskolben, Meerrettich, Sauerkirschen- und Eichenblätter sowie Salz, die das Kraut würzen, haltbar machen, bzw. die Gärung begünstigen. Das Kraut wird im Faß mit den Füßen getreten (Bild 26.) oder mit einer Stampfe eingestampft (Bild 27.). Die Leute von Hajdúhadház bringen viel rohen Weißkohl und Sauerkraut zu Markte. Nach ferneren Gegenden transportieren sie es auf Wagen und mit der Bahn (Bild 31—32.). Der fremde Käufer erfährt in der Gemeinde von dem Kohlkopf auf einer Stange vor dem Haus, wo es Weißkohl zu verkaufen gibt (Bild 33.). Die Dorfbewohner verzehren selbst viel Kohl. Sie verstehen ihn auf verschiedene Weise zuzubereiten, aber kaum einige Kohlgerichte werden ohne Fleisch gemacht. Früher hatte man für Dienstleute, Tagelöhner das Kraut ohne Fleisch gekocht. Der Ver­fasser beschreibt die Zubereitung von 24 Gerichten mit Kohl. Eine erhebliche Menge von Kohl wird auch an Tiere verfüttert, meistens roh oder — neuerdings — in siliertem Zustand. 3HAMEHHE KAriYCTbl B >KH3HH HACEJlEHHfl C. XAR^YXA^XA3 (KOMHTAT XAHAy-BHXAP) ABTOP H3yqaeT B CBoeiï CTaTbe TpyAOBbie iweTOAbi, CBH3aHHbie c Kyubiypoií KanycTbi H pojib ee B >KH3HH HacejieHHH c. XaHAyxaflxa3. KanycTa i-meeT oojibiuoe SKOHOMH^ecKoe 3HaneHHe B XaßAyxaAxa3. KpoMe KanycTbi AJiH coöCTBeHHoro noTpeöjieHHK, öonbiuoe KOJIMMCCTBO cöbißaeTcn Ha pbiHKax. B oropoAax Rsisi Kanycra (pHC. 1) BOKpyr cejia H B nojiiix cawaioT copT KanycTbi, (pnc. 2.) xoporuo npH­cnocoGneHHbiH K MecrabiM ycjiOBHHM. 3TOT, T. H. «xaAxa3CKHii» copT flBjineTCfl pe3yjibTaT0M A-HHHHOH cejieKUHOHHoiï paöoTbi mmenen cejia, KOTOpbie ropAflTCfl HM. Pa3BeAeHHe ceM>m — TpyA WCHLUHH (pnc. 3—5.). CeMCHa Towce npoAaioTCfl Ha pwHKe. CeMii ceeTCH OKOJIO 10-ro anpeufl B paccaAHHKH, BbipameHHbie >Ke 3Aecb paccaAbi ca>KHBaioTCH B Hanajie HIOHH B nojwx, 3anaiiieHHbix H yAoöpeHHbix oceHbio npeAWAymero roAa H onyiTb 3anaiueHHbix BecHoii. PaccaAbi nnrapyioTcn MywMHHaMH H weHmnHarvw COBMCCTHO. My>K-

Next

/
Oldalképek
Tartalom