Ecsedi István – Sőregi János: Jelentés a Déri Múzeum 1932. évi működéséről (1933)

Függelék - Népies vadfogás és vadászat a debreceni határban és a Tiszántúlon - Tartalom

"260 Ma már tollbokrétát a vadászok, egyszerűbb földművesek, cselédek, pásztorok hordanak. A hortobágyi pásztor ma is sokat áldoz egy jóállású daru- vagy túzoktollért. A kondás, juhász megelégszik egy liba- vagy gólyatollal is. A többi nép lenézi. Nincs igaza, mert a nemes madarak tollának viselete erősen kidomborítaná a magyar jelleget. Szép, komoly tartalmat adna a magyar ember külső megjelenésének. Deutscher Auszug. Volkstümlicher Wildfang und Jagd im Debrecener Gebiet und jenseits der Theiss (Tiszántúl.) Der Verfasser befaszt sich mit der Geschichte der Jagd auf der Groszen Ungarischen Ebene. Es wird festgestellt, dasz das Jagen und der Wildfang bis zum Jahre 1848 Privileg des Adelstandes war ; Bürger, Nichtadelige durften nicht jagen. Da Debrecen von Anfang her eine Bürgerstadt war, hatten sich seine Einwohner an die Jagd nicht gewöhnt. Der Einwohner der Stadt verachtet die Jagd auch heute noch, ja das Wort Jagd wird gar nicht benützt. Im Revier von Debrecen jagten die Adeligen der Umgebung und diejenigen, die sich unter die Bürger ansässig machten. Erst nach 1848 vereinigten sich auch die Bürger in eine Jagdgesellschaft, die auch heute noch in Blüte steht. Nach der geschichtlichen Darstellung befaszt sich der Verfasser mit dem Eiersammeln als Urproduktion. Der arme Fischer, Hirt und Landmann sammelt die Eier der Wildvögel ; sie werden besonders als Nahrung verbraucht. Sie werden entweder roh getrunken, oder gebraten und gekocht. Faule Eier werden als Arznei, zur Heilung kranker Schweine und zur Erzeugung von Farben verwendet. Mit solchen Farben werden hölzerne Grabmäler, Fensterstöcke, Türen angestrichen. Die Eier werden auch zwecks Vernichtung gesammelt. Insbesondere werden schädliche Vögel auf diese Weise vernichtet. Endlich werden Eier auch behufs Weiterzüchtung gesammelt. Vornehmlich werden Eier der Enten und Rebhühner zu diesem Zwecke gesammelt. Mit dem Eiersammeln ist die Plünderung der Nester verbunden. In erster Reihe werden die Nester der schädlichen Vögel geplündert und auseinandergeworfen, damit die Jungen vernichtet und die Muttervögel vertrieben werden. Es werden auch die Federn gesammelt, aber nicht als Bettfedern, sondern um sie neben den Hut als bescheidenen Federbusch zu stecken. Die Hirten (Roszhirten, Hirten der Rinderherden) tragen an der linken Seite des Hutes eine Kranich-

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