Ecsedi István – Sőregi János: Jelentés a Déri Múzeum 1932. évi működéséről (1933)

Függelék - Népies vadfogás és vadászat a debreceni határban és a Tiszántúlon - Tartalom

"261 oder Trappenfeder. Die Landmann-Tagelöhner, Kutscher stecken aber die krause Schwanzfeder des Enterichs an den Hut. Die Jagd wird vom Verfasser in zwei Teile geteilt : in aktive und passive Jagd. Bei der passiven Jagd stellt der Wild­fänger Fallen auf, in diese legt er den Köder und wartet bis das Wild in die Falle geht. Es gibt verschiedene Fallen für Säuge­tiere und für Vögel. Die Fallen werden vom Verfasser in 11 Gruppen geteilt : 1. Stürze, durch welche das Wild gestürzt wird ; 2. Klappgerät, mittels welchem das Wild mit einem Schlage eingesperrt wird ; 3. Stechgeräte ; beim Zuklappen wird das Wild aufgespieszt ; 4. Quetschgeräte, hier trifft die Falle das Wild, welches zer­schlagen oder zerquetscht wird ; 5. Schligenfalle, welche das Wild beim Hals oder beim Fusz aufhängt ; 6. Lockfallen ; diese locken das Wild durch Stimmen, ausgestopfte Tiere oder Vermaskung in die Falle ; 7. Leimfallen ; diese machen den Vogel durch klebrigen Leim zum Fliegen unfähig ; 8. Dolche, Eisen­fallen ; 9. klippende Geräte ; das Wild geht arglos auf die Falle, diese klippt um und das Wild fällt in ein Wassergefäsz ; 10. Ver­giftung, das Wild wird mit Betäubungsmittel, oder Gift ver­nichtet ; 11. Verjagung oder Beseitigung durch Zauberei; das Wild wird durch Folterungen verscheucht ; oft ist das Volk in der Meinung, das schädliche Wild durch Zauberworte vertreiben zu können. Von den Fallen wurden die Schlingenfallen mit meistern Erfolg angewendet ; während 7 Jahren wurden 600,000 Hamster mit einem einfachen Gerät für ein deutsches Rauchwarenhaus gefangen. Der zweite Teil der Darstellung befaszt sich mit der aktiven Jagd. Hier geht der Jäger selbst nach dem Wilde, sucht es in seinem Versteck auf, treibt es heraus und jagt solange danach, bis er es erlegt hat. Man unterscheidet suchende, nachstellende, pirschende und Treibjagd. Behilflich sind dem Jäger die Jagd­hunde : der Spürhund, der Windhund, der Brach (Birschhund), ferner die Treiber. Seine Geräte heiszen Waffen. Es gibt ste­chende, werfende Gewehre. Dieselben haben einen langen Ent­wickelungsgang von der einfachsten Technik bis zur Schiesz­waffe. Wichtigere Waffen sind der Pfeil, der WTirfspiesz, die 'Schleuder und das Gummigewehr. Diese haben ihre Bedeutung heute schon verloren und sind zum Jagdgerät der Kinder ge­worden. An ihre Stelle sind die Schieszwaffen getreten. Hier befaszt sich der Verfasser mit der Entwickelungsfrage der Schieszwaffen. Es wird festgestellt, dasz in Debrecen und im ganzen Tiszántúl die Schieszpulvererzeugung seit dem XV. Jahrhundert in Entwickelung begriffen war. Jahrhunderte hindurch war sie Hausgewerbe des armen Volkes, ers im XVIII.

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