Bíró Szilvia - Molnár Attila: Fogadó a határon. Római kori útállomás Gönyün - A Győr-Moson-Sopron Megyei Múzeumok Kiállításvezetője 4. (Győr, 2009)

Daróczi-Szabó László: A gönyűi útállomás állatcsontanyaga

Im Falle der nach ihrem Alter bestimmbaren Knochen stammt der Großteil der Reste der nicht konsumierten Tiere von ausgewachsenen Exemplaren (Pferd: 97%, Hund: 98,8%). Bei den Fleischlieferanten verschiebt sich dieses Verhältnis in Richtung der jüngeren Tiere, hier kamen von ausgewachsenen Exemplaren die Knochen in geringerer Menge vor vor (Hausschwein: 37,5%, Schaf/Ziege: 50%, Hausrind: 58,3%). All das zeigt, das die zum Verzehr bestimmten Exemplare oft jung geschlachtet wurden, während die anderen Tiere in geradezu jedem Fall das Erwachsenenalter erreichten. Am Fundort kamen auch Reste von Haushuhn (14 Stück) und Hausgans (3 Stück) in kleiner Zahl zum Vorschein (2,2 bzw. 0,5 %). Hier ist leider nicht feststellbar, ob dieses Mengenverhältnis die tatsächliche Bedeutung dieser Tiere zeigt, oder ob ihre Knochen einfach nur weniger auffallend waren als die von Tieren mit größerem Körperbau, und deshalb weniger zum Vorschein gekommen sind. Dasselbe gilt für die Vertreter der in der Wildnis lebenden Tiere: 2 Hechtknochen und 2 Knochen des Feldhasen (0,3—0,3 %), bzw. dazu ein noch unbestimmter Fischknochen. Uber die der Tierart nach unbestimmten Knochen lässt sich vermuten, dass die größeren von Pferd oder Rind, die kleineren von Schaf/Ziege oder Schwein stammen, bzw. von einem Tier von Hundegröße. Der Knochen von Letzterem war einfach zur eindeutigen Bestimmung nicht geeignet. Unter den untersuchten Knochen waren nur 6 zur Risthöhenberechnung geeignet. Die erzielten Ergebnisse sind folgende: 2 Hunde 52,5, bzw. 64,3 cm, 3 Pferde 137,9, 145, bzw. 143,3 cm und ein Hausrind (Berechnungen nach Stier) 140,2 cm. 97

Next

/
Oldalképek
Tartalom