Székely Zoltán (szerk.): Arrabona - Múzeumi Közlemények 48/2. (Győr, 2010)

Tanulmányok - Mennyeiné Várszegi Judit: Dr. Kovács Pál (1808. július 1 - 1886. augusztus 13.) Válogatott bibliográfia

ARRABONA 2010.48/2. TANULMÁNYOK ANMERKUNGEN 1 Im Englischen spricht man hier oft von einer „middling sort family”. Zum Begriff des Bürgers, Bil­­dungs- und Wirtschaftsbürgers, auch im Hinblick auf die Situation in Győr im 19. Jahrhundert, (vgl. Szakái 2002, 23-75.) Den Begriff „Bürger” im deutschen Sinne oder von „polgár” im Ungarischen gibt es in der englischen Sprache nicht. 2 Szvoboda Dománszky 2007 und 2011 erwähnt ihn überhaupt nicht, obwohl er beim Pester Kunst­verein ausstellte. 3 Ohne Hilfe folgender Personen wäre die Erstellung der vorliegenden Arbeit in dieser Form nicht mög­lich gewesen. Ihnen allen gebührt ein ganz besonderes Dankeschön für Ihre Unterstützung: Dr. Adrienne Rosen (Oxford), Dr. Sarah Richardson (Oxford/Warwick), József Bana, Monika Bedő, Tamás Csik, Otto Németh, István Pozsony, Zoltán Székely, Ádám Vajk, die Mitarbeiter des Komitats­­archivs Győr-Sopron-Moson, Prof. Dr. Gábor Winkler (Győr), Anita Dominkovitsné Szakács, Familie Langer, Dr. Ildikó Németh, Dr. Éva Turbuly (Sopron), Dr. Erzsébet Györgyi, Ferenc Horváth, Antal Já­noska, András Zwickl (Budapest), Lisa Noggler-Gürtler, Peter Blauensteiner, Ferdinand Gutschi, Prof. Dr. Walter Krause, Franz Redl, Prof. Dr. Mario Schwarz (Wien); Dr. Cornelia Friedrich (Nürnberg), Irene, Jude, Sue, Rachel (Oxford) und meiner Familie: Eva Kenézlöiné Algöver, Csilla Kenézlöi, Me­linda Kenézlöi, Réka Kenézlöi, Bandi Algöver; Dr. Mária Unger, Dr. Gyula Vadász, Sissy Blenk & mei­nen Eltern Herbert Alois und Erika Mürwald für die Bereitstellung von wichtigen Informationen, Dokumenten und Fotos. Ganz besonderen Dank auch meinem Mann Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wunderlich. In memoriam familiae, in Liebe und Dankbarkeit. 4 Die zugrundeliegende Oxforder Methodik vereint verschiedene Traditionen, darunter einerseits die reiche englische, stark durch W. G. Hoskins an der Universität Leicester und die dortige „Leicester School” geprägte, andererseits die kontinentaleuropäische Tradition in der Nachfolge Rankes — trotz postmoderner Einwände — genauso wie die der „histoire totale” der französischen Annaies-Schule. (Evans 1997; Hey 1996: s(ub).v(oce). local and regional history; Hoskins 1984; Tiller 1992) 5 Dieses Verfahren lässt sich, trotz einiger Unterschiede, gut auf andere Länder wie Ungarn anwenden. Viele Quellentypen sind identisch oder zumindest vergleichbar. Dies gilt gerade auch für die Zensus, die jedoch, anders als in England, nicht im Zehnjahresturnus verfügbar und die Personendaten nicht online abfragbar sind, wie dies über die Website der National Archives in London für die Zensus von 1841-1911 möglich ist. (http://www.nationalarchives.gov.uk/, Stand: 27. März 2010) Jedoch sind der Zensus der steuerzahlenden Bevölkerung (Vagyonösszeirds) von 1828 sowie die Zensus (Nép­­számlálás) von 1857 und 1869 als Mikrofilm weltweit in den genealogischen Forschungsstellen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) konsultierbar und sollen über deren Web­site www.familysearch.org in Zukunft ebenfalls online abfragbar sein. 6 Der Cousin ihres Schwiegervaters war der berühmte Wiener Volkssänger Johann Kwapil (1822-1907). 7 Der Familie ist es ein großes Rätsel, wieso die Tatsache, dass die Familie einst Spielkarten herstellte, nicht überliefert wurde. Dies, obwohl Anna Kwapil ihrem Enkel Herbert Patiencekarten und einen alten Spieltisch vererbte. Einzige Erwähnung ist eine kaum lesbare Randnotiz im kleinen Notizbuch ihres Vaters Alajos (FAUMWM Foto 4/2009), in dem Mátyás Unger senior als „pictor chartfoliorum” bezeichnet wird. Dafür mag es neben dem frühen Ableben der Eltern zwei weitere Gründe gegeben haben: Dass dessen Mutter das Győrer Elternhaus aufgrund von Spielschulden zwangsversteigern lassen musste, wie weiter unten näher ausgeführt wird einerseits, die enge Freundschaft mit Mit­gliedern der Wiener Gesellschaft andererseits. Es mag Alajos’ Töchtern zu unspektakulär vorgekom­men sein, einen Handwerksmeister als Ahnherrn zu benennen. Wie dies mehrere Briefe und Postkarten sowie Fotografien im FAUMWM bezeugen, war lebenslang die engste Freundin von Ma­riid und Tercsi, den beiden ältesten Töchtern, Lia (Baronin) Döry, geborene Baroness von Potier. Sie war eine wichtige Wiener Salonniere und nahe Verwandte von Sonja Knips, geborene Baroness Po­tier des Échelles, die 1898 von Gustav Klimt porträtiert wurde (Bild heute in der Sammlung Belvedere, Wien). Lia Döry war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Tochter des Barons Julius von Potier (tl910), der unter dem Pseudonym Ernst Marbach jahrzehntelang Herausgeber der Oe­­denburger Zeitung war. Es existieren heute noch Gemälde von Lia Döry (Privatbesitz in Österreich), darunter eines das sie als Kind wahrscheinlich mit Sonja Knips zeigt. Sonja Knips ist auf Fotos mit Berta Zuckerkandl-Szeps, Frau des aus Győr stammenden Anatomen Emil Zuckerkandl, abgebildet, daher muss auch Lia Döry diese persönlich gekannt haben, (v. Miller 2004) 8 Allerdings war der Vorname von Károly Unger unbekannt und das Bild, das Mátyás junior mit sei­nem Bruder und Neffen zeigt, wurde fälschlicherweise als Foto Jözsefs überliefert. Dies ist jedoch zeitlich ausgeschlossen, da das Bild sicher erst Mitte/Ende der 1870er Jahre entstand, als Letzterer bereits verstorben war. 9 FHL Zensus Győr Belváros, Hausbogen 210/XV. Dies ermöglicht auch quantitative Auswertungen, die es erlauben, die Familie im gesamten sozial-ökonomischen Gefüge der Stadt zu betrachten, bei­150

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