Székely Zoltán (szerk.): Arrabona - Múzeumi Közlemények 48/2. (Győr, 2010)

Tanulmányok - Mennyeiné Várszegi Judit: Dr. Kovács Pál (1808. július 1 - 1886. augusztus 13.) Válogatott bibliográfia

ARRABONA 2010. 48 / 2. TANULMÁNYOK Abb. 4. Mátyás Unger d. J.: Holzdruckstock für Kaffeehauskarte mit deutschen Farben „Ödenburger-Deutsche”, um 1845 Tabak auch Spielzeug.57 Jedenfalls führte er bis mindestens etwa zwei Jahre vor seinem Tod das Geschäft am Széchenyi tér weiter. (Naptár 1875) Nie verheiratet starb er am 16. Feber 1878 als Privatier im Haus neben der Johanneskapelle und wurde in Belváros beerdigt. Hierbei stellt sich die Frage, wieso Mátyás junior bereits mit Mitte dreißig, möglicherweise aber auch schon Jahre vorher, das Metier zu wechseln begann. Daher wurde eine eine ökonomische Betrachtung einer handwerklichen Karten­produktion durchgeführt. Technisch-ökonomische Betrachtung der handwerklichen Spielkartenproduktion Mátyás senior und junior stellten ihre Karten handwerklich nach Holzdruck­­bzw. Kupferstichverfahren her. Bekannt ist, dass sie u.a. deutsche Karten mit Öden­burger Bild, Tarock-, Whist-/Csitt- und Teil-Karten anfertigten. (Bérend - Jánoska 1993, Unger, Mátyás; Jánoska 2004; Jánoska - Horváth 2006)58 Karten sind Weg­werf- und Gebrauchsgegenstände und fanden daher wenig Beachtung als Sam­melgegenstand. Dies trotz des großen allgemeinen Interesses des Menschen an ihnen, der immer auch ein homo ludens ist. Dennoch sind einige Spielkarten der Ungers erhalten geblieben. Weiters werden im Xántus János Museum Holzdruck­stöcke der Ungers aufbewahrt, hauptsächlich für Kartenverpackungen, aber auch solche von einem kompletten Teil-Spiel. 148

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