Veres László: A Bükk hegység hutatelepülései (Miskolc, 2003)
HÜTTENSIEDLUNGEN DES BÜKK-GEBIRGES
tionsprozess, der aus verschiedenen Orten stammenden und voneinander unterscheidenden, ethnischen Gruppen, beweist nicht nur die bunte Skala der Familiennamen, sondern auch die der Speisenamen. Die interethnische Beziehung zwischen den nebeneinander lebenden Nachbarvölkern verraten die in der Sprache der Slowaker beheimateten ungarischen Anleihewörtcr und Speisenamen: lángos, búbos- (Ofen), guba, gunárhak, lebenc, rond'ose, gombóda, tekerce, rétes ,ciga- (Nudel), paprikás, gulás, perkelt, sajt, oldomás, süteméne, dohán, pipa, kupak, zackov, sopouka, bagó, bunda- (Schnaps), kantár usw. Die Wörter aus der slowakischen Küche wurden aber auch im alltäglichen Wortgebrauch der ungarischen Nachbardörfer heimisch: ganca, kvaka, bobájka, galuska, pampuska, sztrapacska, pitvar, kaska, laska, málé, csobán, poszrik, pesztrecgomba usw. Das Gewohnheitssystem, ähnlich wie die Ernährungskultur, beweist die interethnische Wechselwirkung. Im Kreis der Bükker Slowaken verbreiteten sich auch Gewohnheiten, die im „slowakischen Gewohnheitssystem" erst nach der Trennung heimisch wurden. Die verhältnismäßig bedeutende Umgestaltung wird dadurch erklärt, dass die Gewohnheiten des umgebenden Ungartums auf die Gewohnheiten der Slowaken zweifellos Wirkung ausübte. Im Fall von Répáshuta kann das Bild noch bunter werden. Die Gewohnheiten des Dorfes zeigen in erster Linie mit den Gewohnheiten der Bevölkerung der Berggegend von Zemplén Ähnlichkeit. Die unbestritten exisderenden, örtlichen Eigenheiten zeigen sich in erster Linie in der Intensität der verschiedenen Handlungen und nicht in der Existenz oder dem Mangel der einzelnen Gewohnheiten. Die Zentralfigur unter den