Veres László: A Bükk hegység hutatelepülései (Miskolc, 2003)

HÜTTENSIEDLUNGEN DES BÜKK-GEBIRGES

Wortes wahr. Die Fuhrleute waren die angesehensten und erfahrensten Menschen, die auf die Ereignisse der Welt und auf die Änderungen der wirtschaftlichen Möglichkeiten am schnellsten reagierten. Sie waren auch im praktischen und gesellschaftlichen Sinne des Wortes die mobilsten Leute. Mit ihrer Bedeutung für den Fremdenverkehr bewiesen sie auch zwischen den zwei Weltkriegen diese Offenheit und Mobilität. Auf die neuen Herausforderungen reagierend organisierten sie den Transport der Gäste, und ihre Wohnungen vermieteten sie, und wiesen so auch ärmere Schichten auf neue Erwerbsquellen hin. Gyula Viga kam auf eine sehr originelle Feststellung in den Tätigkeitsformen, als er, die Volkskultur des Bükk­Gebietes untersuchend, die Beziehung des Tausches der Dörfer analysierte: „Die Kultur der Siedlerdörfer im Inneren des Gebirges scheint eine extreme Form einer traditioneller Bükker Bildung zu sein (ich darf den Ausdruck „Bükker Kultur" nicht verwenden, weil die neolithische Archäologie ihn sich seit langem angeeignet hat), deren Elemente aber in verschiedenen Massen in der traditionellen Bildung des Gebirges (tatsächlich die ganze Region des Mittelgebirges) zu entdecken sind". Die Richtigkeit dieser Feststellung konnten wir mit der Vorstellung der Ernährungskultur, des Gewohnheits- und Glaubenssystems der Hüttensiedlungen begründen. Die slowakische Bevölkerung gehörte von Anfang an in der Produktion der alltäglichen Bedürfnisse und Lebensmittel eher zur Gruppe der Verbraucher. Die Geschichte des Ernährungserwerbes von zwei Jahrhunderten spiegelt sich sehr anschaulich in den Ernährungsgewohnheiten der hiesigen slowakischen Bevölkerung. Den durch mehrere Generationen stattgefundenen Integra-

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