Veres László: A Bükk hegység hutatelepülései (Miskolc, 2003)

HÜTTENSIEDLUNGEN DES BÜKK-GEBIRGES

In der slowakischen Sprache, ähnlich wie in den slawischen Sprachen, ist es eine allgemeine Erscheinung, dass die reiche Gliederung vom Nennwort und Verb und die Konjugation auf dem Weg der Vereinfachung sind. In den Hüttensiedlungen im Bükk findet dieser Prozess mit ostslow T akischen Kasus- und Possessivsuffixen statt. Die Forscher, die sich mit der Geschichte der slowakischen Siedlungen von Ungarn beschäftigen, sind sich darin einig, dass sich die von der Landwirtschaft lebenden Ansiedler während 1-2 Generadonen assimilieren. Die Möglichkeiten für das Weiterleben der Sprache sind dort günstig, wo die Möglichkeiten der Arbeitsverrichtung in kleinen Gruppen und familiärer Organisation gegeben sind. In den Hüttensiedlungen vom Bükk fand die Zurückdrängung der Benutzung der slowakischen Sprache, bzw. der Prozess der Zweisprachigkeit auf verschiedene Arten und Weisen statt. Ein bedeutender Teil der männlichen Einwohner des in der Nähe von Diósgyőr liegenden Bükkszendászló wurde von dem Eisenhüttenwerk beschäftigt. Das hat die Kenntnis der ungarischen Sprache gestärkt. Die Gemeinde liegt in einem geschlossenen Tal mit vielen Arbeitsmöglichkeiten für kleine Gruppen. Die Frauen konnten so die slowakische Sprache in der Familie weiter bewahren. Die Zweisprachigkeit von Répáshuta und Bükkszentkereszt (Ujhuta) gestaltete sich ganz anders. In den beiden Siedlungen erhielten sich die alten, in Familien organisierten Arbeitsmöglichkeiten in Ideinen Gruppen und damit waren der Sprachgebrauch der Familie und der des Arbeitsplatzes gleich. Die Fuhrleute haben die Beziehung mit der ungarischen Sprache beibehalten. Der Sprachgebrauch wurde nicht einmal von dem Schulunterricht und von der Amtsverwaltung beschränkt.

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