Veres László: A Bükk hegység hutatelepülései (Miskolc, 2003)

HÜTTENSIEDLUNGEN DES BÜKK-GEBIRGES

Nach dem ersten Weltkrieg haben die Sommergäste die Sprache verbreitet und im Kreis der jungen Frauen, die als Dienstmädchen arbeiteten, hat sich der ungarische Sprachgebrauch auch verbreitet. Der Einwohnertausch nach dem zweiten Weltkrieg hat dem slowakischen Sprachgebrauch ein Ende gesetzt, weil ein bedeutender Teil der Einwohner in die Tschechoslowakei zurückgekehrt ist. Die Siedlerdörfer des Bükk-Gebirges waren in der Wirklichkeit industrielle Kolonien, wo der Hauptfaktor für die Ansiedelung der Wald, bzw. der industrielle Grundstoff war. Die Ansiedlungskraft war also die Manufaktur, eine neue Art vom wirtschaftlichen Anspruch, die neben den allgemeinen Entwicklung­strends der Epoche eine eigenartige kulturelle Antwort auf die wirtschaftlichen Herausforderungen dieses Gebietes ist. Die Besiedlung bedeutete also nicht die Reproduktion der früheren Bevölkerung — wie im Falle bedeutender Teile der Siedlerdörfer - sondern die Kolonisation eines neuen Gebietes, das früher wegen der verschiedenen Lebensweisen außerhalb des Interessenkreises der hier lebenden Ungarn blieb. Die Bevölkerung der in der Mitte des Gebirges entstandenen Siedlungen hat im ganzen Wirtschaftsjahr verschiedene Arbeiten verrichtet. Die Gegend der drei Dörfer (Bükkszentlászló, Bükkszentkereszt und Répáshuta) ist auf diese Art und Weise eine eigenartige Produktionslandschaft. Sie ist die Zone der Waldarbeiten und der Waldhandwerker. Die durch die fremdsprachige Bevölkerung über eine Sonderstellung verfügende kulturelle Gruppe ist ein slowakisch sprachliches und kulturelles Substrat.

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