Balassa M. Iván: A parasztház története a Felföldön (Miskolc, 1994)

ÖSSZEGEZÉS

menden Kennzeichen der Wohnhäuser nirgendwo festgestellt werden kann, ob in der gegebenen Ansiedlung Ungarn, Slowaken, oder eben Ruthenen gelebt haben. Nach dem XVI. Jahrhundert beginnt diese, als Großlandschaft zu betrachtende Form in einzelne Teile zu verfallen. Zuerst scheiden sich die vom Sajofluß, beziehungsweise die vom Sajó begrenzten, von der Nord-Südlinie nach Osten gelegenen Gebiete dadurch aus, indem die teilweise Rauchabfuhlung des Wohn­raumes gelöst wurde, danach scheidet sich der am westlichsten gelegene Gebietsteil aus, denn der Grundriß wird durch eine umfangreiche, längsgerichtete, durch eine Tendenz des Nebeneinanderbauens erweitert und diese Aufzählung kann bis zu den ganz kleinen, zum Ende des XIX. Jahrhunderts oftmals nur einige neben­einanderliegende Ansiedlungen umfassende Kleinlandschaftsformen fortgesetzt werden. In dieser Zeit um die Wende der XVIII. - XIX. Jahrhunderten, dem Anfang des XX. Jahrhunderts kann also nicht mehr vom nordungarischen oder Paloezhaus gesprochen werden, einerseits deshalb, weil die Kleinlandschafts­variationen nicht an ein Ethnikum gebunden werden können (weder an ein ungarisches, noch an ein slowakisches), sondern nur an ein gegebenes Gebiet mit mehrfachen Determinationen und anderseits darum, da auch einige von Zsigmond BÁTKY festgestellte Merkmale nicht vorhanden sind - sie sind unter­schiedlich in Raum und Zeit noch nicht ausgebildet oder die Entwicklung des gegebenen Gebietes war bereits über diese hinaus weitergeschritten. Diese letztere Tatsache ist auch für das nördliche Hausgebiet von Jenő BARABÁS gültig. Beim Szamoser Hausgebiet erwähnt Jenő BARABÁS ein breites Übergangsgebiet zwischen dem nörd­lichen und Szamoser Hausgebiet. Das ist gerade jene Region, welche früher bei der Verfolgung der Ent­wicklung der Wohnhäuser zuerst als selbständige Makrolandschaft im Osten vom Sajofluß registriert werden konnte. Falls die diesbezüglichen Beweise überzeugend sind, dann kann das Vorhandensein des neubestimmten Hausgebietes nur in den zentralen Gebieten akzeptiert werden, die Grenzlinie fällt mit der Grenze der Häuser mit Balkengerüst, Flechtwänden, freiem Kamin und über dem hinteren Teil der Küche gewölbten Funkenfänger zusammen. Hier befindet sich tatsächlich ein Übergangsgebiet, wie dies zum Beispiel im Szilágygebiet nachgewiesen werden kann. Leider verfügen wir in Zusammenhang mit der Vergangenheit der Gebäude des Szamoser Hausgebietes über fast keinerlei Informationen, deshalb wäre die Aufstellung von Vermutungen sogar ein Risiko, was könnte die Vorgeschichte der vom XIX. Jahrhundert an tatsächlich über ein eigenes Antlitz verfügenden Wohnhäuser sein, sind sie genetisch mit dem Tiefland, Südost-Siebenbürgen oder gerade mit dem nordöst­lichen Gebiet des Karpatenbeckens verbunden. * Ich bemühte mich die Gestaltung der Bauernhäuser in dem untersuchten Gebiet fast über ein Jahrtausend hinweg zu verfolgen. Es gab Zeiten, da wurde mir dies durch meine Quellen erleichtert, aber nicht selten war ich dazu gezwungen mich auf Schlußfolgerungen zu verlassen. Es bleiben vielen Fragen offen, häufig konnte ich nur das Problem aufwerfen, die Lösung blieb aus. Dies ergab sich teilweise auch aus dem Charakter der Arbeit, denn das Aufzeichnen eines solch großen Bogens war nur dann möglich, wenn bestimmte Detailfragen nicht berührt wurden. Einen Teil dieser Fragen versuchte ich selbst in mehreren meiner Studien zu klären, ich hoffe dies fortsetzen zu können und, daß meine Arbeit andere inspirieren wird.

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