A Herman Ottó Múzeum évkönyve 51. (2012)
RÉGÉSZET - P. FISCHL, Klára-KIENLIN, Tobias, L.-SERES, Nándor: Bronzkori (RBAl-2) településkutatások a Borsodi-síkságon és a Bükk hegységben. Áttekintés és újabb eredmények
Bronzezeitliche (RBAl-2) Siedlungsforschungen auf der Borsoder Ebene. .. 33 Ansiedlung sich im Bereich des in der Mitte gelegenen heutigen Weinkellerhügels befand. Die bisher und die noch unten besprochenen Beispiele machen diese Annahme wahrscheinlich. Mezőcsát-Laposhalom: Die Fundstelle liegt am Ufer des Baches Enekes/Rigós. Ihre Struktur ist ähnlich wie bei Emőd-Nagyhalom (Abb. 16). Der Graben ist noch heute schön an der Oberfläche sichtbar und umschließt den kleinen, teilartigen inneren Bereich, der oval ist. Auf der Oberfläche kann man hier bei guten Wetter- und Bodenbedingungen auch die Verfärbungen des äußeren Wohnbereiches sehen. Bei der geomagnetischen Prospektion ist es uns aber nur gelungen auf dem inneren Bereich Häuser nachzuweisen (Abb. 17). Eine interessante 'torartige' Formation kann man sowohl aut den Satellitenaufnahmen als auch auf dem Magnetogramm sehen. Pline Besiedlung ist für die Zeit der Hatvan Kultur und für die Füzesabony Kultur belegt. Mezőcsát—Pástidomb: Die im Dorf Mezőcsát liegende Fundstelle ist heute bebaut. Nur aufgrund der Dokumentation der Altgrabung (Abb. 18) und des Fundmaterials kann nahe gelegt werden, dass hier vielleicht eine Tellsiedlung existierte, welche während der Hatvan und Füzesabony Periode besiedelt war (P. FISCHL-REBENDA 2012a). Der Fundort liegt am Ufer des Baches Enekes/Rigós. In der Umgebung des zentralen Teils der Siedlung konnten in einem Küchengarten auch Scherben gesammelt werden, was auf die Existenz eines äußeren Siedlungsteils schließen lässt. Mezőcsát—Oroszdomb: Im östlichen Bereich des Dorfes befindet sich auf einem natürlichen Hügel, der von einem Bachbett umgegeben ist, diese wahrscheinlich einschichtige Hatvan Siedlung (S. Koos 1991c). Mezőcsát—Harangdomb: Der Fundort liegt bei dem ehemaligen Flußbett von Csincse auf einem natürlichen Hügel. Auf der Oberfläche ist die Siedlungsstruktur nicht identifizierbar. Einstweilen konnte nur Hatvan Material gesammelt werden. Sajószöged—Aranyoshalom: An der Oberfläche kaum sichtbarer, aber mit Zentrum, Graben und äußerem Siedlungsteil versehener Hatvan Fundort. Tiszalüc—Dankadomb: Diese auf dem einstigen Hochufer der Theiß liegende Siedlung mit innerer Gliederung hat Nándor Kalicz mit einigen Sondagen untersucht. Der unbefestigte Siedlungsteil wies eine Kulturschicht von immerhin noch 140 cm Stärke auf, der Teil dagegen hat ein Schichtpaket von 250—300 cm Höhe. Eine ausführliche Beschreibung der Hausreste findet man bei Kalicz (KALICZ 1968, 114-115, 136-142). Abb. 11. Luftaufnahme von Emőd-Nagyhalom (Civertan Bt.) 11. kép. Emőd-Nagyhalom légifelvétek (Civertan Bt.)