A Herman Ottó Múzeum évkönyve 51. (2012)

RÉGÉSZET - P. FISCHL, Klára-KIENLIN, Tobias, L.-SERES, Nándor: Bronzkori (RBAl-2) településkutatások a Borsodi-síkságon és a Bükk hegységben. Áttekintés és újabb eredmények

34 P. Fischl Klára et al. Abb. 12. Magnetogramm der Siedlung von Emőd-Nagyhalom 12. kép. Ernőd—Nagy halom mágneses ellenállásmérésének erdménye Szentistván—Fehérlő tanya: Es handelt sich um eine inselartige Fundstelle in einer Einbiegung des Baches Csincse (P. FISCHL-REBENDA 2012b, 9. kép). Der U-förmige Flussarm wurde zur Zeit der Hatvan Kultur durchschnitten und so zu einem von einem Wassergraben umgebenen Wohnbereich umgestaltet. Es ist noch fraglich, ob außerhalb des so umgrenzten Territoriums noch Wohn- oder Arbeitsbereiche auffindbar sind. Diese Fundstelle wurde nur von der Hatvan Kultur benutzt. Ároktő—Dongóhalom: Die von der Hatvan Kul­tur gegründete, auf dem Ufer eines ehemaligen Theißarmes hegende, einschichtige Siedlung wurde von der Füzesabony Kultur weiter besiedelt. Uber diese Fundstelle haben wir die meisten Informationen durch die zwei Ausgrabungskampagnen in den Jahren 1930 und 1966 (P FISCHI. 2006). Zwischen den Siedlungsschichten der beiden Kulturen ist eine 70 cm dicke Auffüllungsschicht zu beobachten. Der Graben der Hatvan Kultur wurde in der Füzesabony Periode verfüllt, und ein größerer Bereich als Zentrum genutzt. Die Füzesabony Kultur hat hier mindestens drei Schichten. Aufgrund seiner Schichtmächtigkeit ist dieser Fundort eigentlich schon als ein Teil einzustufen, aber wegen der starken Agrartätigkeit auf dem Gebiet des Siedlungshügels sieht dieser relativ flach aus. Der äußere Siedlungsteil ist durch systematische Oberflächensammlung untersucht worden (P. FISCHI -HORVÁTH 2010).

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