A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 44. (2005)

Várkonyi Tibor: Barabás Miklós „Degenfeld család” című festményéről

Szentiványi Gyula 1927 Barabás Miklós művészete. Magyar Művészeti Könyvtár, Amicus, Budapest Szvoboda D. Gabriella 1983 Barabás Miklós. Budapest ÜBER DAS GEMALDE „DIE FAMILIE DEGENFELD" VON MIKLÓS BARABÁS Wahrend der genealogischen Forschung über meine eigene Familie bescháftige ich mich auch mit der Erforschung der Genealogie der Familie Degenfeld. Wahrend der Forschung fiel mir eine Reproduktion des von Miklós Barabás gemalten Gemalde „Die Familie Degenfeld" in die Hánde, derén Originál wie ein Schatz vom Herman Ottó Museum bewahrt wird. Die kunsthistorische Literatur beschreibt das Gemalde als Portrát des Elternpaars und dessen drei Töchter. Das Bild machte mich stutzig. Ich behaupte aus folgenden Grundén, dass die Beschreibung des Bildes die Wirklichkeit nicht widerspiegelt. Das Ehepaar Degenfeld hatte fünf Kinder: einen Sohn (das alteste) und vier Töchter. Auf dem Bild sind nur fünf Personen zu sehen. Die auf dem Bild sichtbaren „Elternteile" sehen sich áhnlich, wahrend die Mutter ein jungfráulich weiBes Kleid tragt und an der Hand des Vaters kein Ring sichtbar ist. Auch sehen die Eltern wie 18-20-Jahrige aus (im Gegensatz zu dem damaligen, wirklichen Altér rund 40). Meinc Annahme wird auch dadurch fundiert, dass es nach der Kenntnis der Zeit unverstándlich ist, dass das Grafenehepaar ihren einzigen Erbsohn nicht auf das Familienbild hat malen lassen. Im Ungarischen Nationalmuseum ist es mir gelungen, die zeitgenössischen Originalfotos von sechs Mitgliedern der siebenköpfigen Familie ausfindig zu machen. So wurde es eindeutig, dass die auf dem Gemalde befindlichen Personen die fünf Kinder sind. Die Beschreibung des Bildes muss auf Grund der obigen Informationen in den Alben, die in Zukunft herausgegeben werden, verándert werden. Es ergebe dann den stilvollen Titel „Die Blüten der Familie Degenfeld". Tibor Várkonyi 452

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