A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 37. (1999)

B.HELLEBRANDT Magdolna: A mezőnyárádi bronzkincs

Henkel gehabt haben. Die Gefäße sind Blatnizaer Typen, deren Analogien unter anderem in den Funden von Viss und Nadap vorkommen. Nach Ansicht von Amália Mozsolics können die Gefäße typologisch nicht genau bestimmt werden. Der Kochkessel (9. Bild 7., 11. Bild, 14. Bild) wurde von Patay anhand der Arbeit von G. Merhart der Variation A 2 zugeordnet. Aufgrund der Begleitfunde und Analogien wurde er von Patay auf die Periode Ha A 1 datiert. Amália Mozsolics reihte den gesamten Fund in den Horizont Kurd B Vb ein. Tibor Kemenczei sieht in unserem Fund einen Nachlaß des Volkes der Kyjatizer Kultur. Während den Bauarbeiten hatten wir die Gelegenheit, den Grundgraben an vier Stellen, an den Punkten A-D zu sondieren. Wir fanden Mahlsteine, Strohlehm, Heimkeramik und verzierte Gefäßfragmente mit polierter Oberfläche (Inventurnummer des H. O. Museums: 74.38.1-36. diaspora: 76.2.1-20.). Die Analogien der Keramik sind unter den Siedlungsfunden der Kyjatizer Kultur, so beim Material aus Szajla, Aggtelek, Bükkszentlászló und der Miskolcer Szeletahöhle, sowie bei der Heimkeramik aus Bükkaranyos zu finden. Der Mezőnyáráder Bronzefund wurde von den Menschen der Kyjatizer Kultur im Zeitabschnitt Ha A 1 auf dem Abfallplatz der Siedlung versteckt, ebenso wie der IV. Bronzeschatz von Bükkaranyos. Der Mezőnyáráder Fund, die Schutz- und Angriffswaffen, Schmuckstücke und Bronzegefäße einer Person, bzw. einer Familie, stellte mit seinem Gewicht von insgesamt drei Kilogramm keine große Last dar, doch für sein Wegschaffen gab es wohl keine Gelegenheit mehr, deshalb mußte er innerhalb der Siedlung schnell vergraben werden. Magdolna B. Hellebrandt 166

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