A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 32. Kunt Ernő emlékére. (1994)
TANULMÁNYOK - B.HELLEBRANDT Magdolna: Kelta leletek Kistokaj-Kültelkek területéről
ähnliche Form tauchte auch in Jászberény-Cserőhalom auf 54 . Schalen mit eingehaltenem Rand von Hand geformt fanden sich in Grab 18.1. (Bild 31.2) und noch eine ähnliche in Grab 21.23. (Bild 31.17) sowie in Grab 6.4. (Bild 29.18.), wobei letztere auf einer Scheibe getöpfert war. Analogien hierzu sind uns aus Szaniszló bekannt. 65 " 68 Die breite, flache Schale aus Grab 27.2. (Bild 33.7) erirnert an eines der Stücke von Nagymánya 75 und an eines aus Tokod. 76 Eine frühe Form stellt das Fragment eines linsenförmigen Gefässes dar, eine Beigabe aus Grab 12.4. (Bild 29.31). Aufgrund der vorhandenen Teile steht dieses Stück dem Fund aus Grab 16.2. von Dürrnberg nahe, 77 bzw. einem Fund, der aus dem Grab 18 von Au stammt. 78 Die Paralelle zu dem handgeformten Stielgefäss aus Grab 9.2. ist uns aus Grab 69 in Szentes-Verkerzug bekannt 79 , obgleich der Stiel hier hohl war. Weitere Analogien liefern Békéscsaba-Fényes 80 , Tigven 17. Tumulus 81 , Kosd 82 und Érkávás 83 . S. Teodor publizierte etwas ähnliches über einen Tonlöffel. 84 Ebenfalls handgeformt ist das Ausschenkgefäss auf Bild 30.18. Von Hand gefertigt ist auch der Henkelkrug aus Grab 26.6. (Bild 35.5). Auf einer Töpferscheibe hergestellt wurden die Funde aus Grab 27.5. (Bild 33.8), ähnliches ist auch bekannt aus Apahida 85 und Kisselyk 86 . Von gleicher Gestalt ist auch der Löwenschweifkrug aus Kosd 87 , doch findet sich die handgefertigte Variante dieser Form auch auf der Typentabelle von Németi 88 sowie auf dem Friedhof von Zimnicea 89 , ähnliche Angaben wurden auch von Zoltán Székely gemacht 90 . Zwei Henkeltöpfe wurden gefunden, die beide von Hand geformt waren. Die Stücke stammen aus Grab 24.2. (Bild 32.15) und dus Grab 26.5. (Bild 14.8). Die aus Grab 24.7. (Bild 14.9) und aus Grab 27.8. (Bild 33.10) waren getöpfert. Ganz besondere Aufmerksamleit hat die Grabbeigabe 21.4. verdient. Es handelt sich hierbei um einen getöpferten Kantharos (Bild 32.1). Diesem teils ähnlich, ebenfalls mit verzierten Teilen ist die Grabbeigabe aus Grab 5.7. von Balatonfőkajár 92 , ähnlich in der Verzierung ist das Stück aus Pilismarót 93 . Als Paralelle darf ausserdem das zweihenkelige Gefäss von Baráthegy bei Miskolc-Újdiósgyőr angesehen werden. 94 Die Kantharos-Form war praktisch in dem östlichen Keltengebiet verbreitet. 95 Die verhältnismässig breite und tiefe Variante lässt sich auf lokale Traditionen zurückführen. 96 Hieran dachte Párducz auch bei den linsenförmigen Gefässen, ausserdem berichtete er von einem getöpferten Katharos-Gefäss aus Tápiószele 97 Hier soll auch noch das ungetöpferte Gefäss aus Grab 20.4. erwähnt werden, an dessen Hals sowie aussen am Boden Wachsspuren zu finden sind. Ein ähnliches Gefäss stellt auch die ungetöpferte Keramik aus Grab 22. 2 a-b, auf der sich ebenfalls Wachsspuren befinden, ebenso wie an den Scherben eines getöpferten Topfes aus Grab 23. 1. 98 Als symbolisches Grab darf jener regelrechte Grabfleck aufgefasst werden, der 40 cm südöstlich von Grab 25 an begann, ein regelmässiges Trapez darstellte und von uns bis zu einer Tiefe von 220 cm ausgegraben wurde, leer war (Bild 28) und nur sehr geringe Holzkohlespuren enthielt. Ähnliche Beobachtungen konnte Mihály Párducz in Szentes-Vekerzug bei den Gräbern 62., 69. und 89 anstellen 99 , und auch wir fanden ähnliches in Kesznyéten 100 , und auch das Grab 52 in Vác kann etwas ähnliches gewesen sein. Beachtung hat auch des 170 cm lange verkohlte Holzstück verdient, das sich am nördlichen Ende von Grab 27 befand (Bild 35.8. und Bild 24-25). Spuren, die auf ähnliche verkohlte Holzpfosten hinweisen, wurden auch von László Horváth in Magyarszerdahely bei Grab 30. beobachtet 101 sowie bei Grab 32 102 , wo der Überrest auch senkrecht gestanden habenmag, und seiner Meinung nach zur Markierung des Grabes gedient hat. 103 An so eine Grabmarkierung hat beispielsweise Pittioni auch in Verbindung mit einer Steinmetzarbeit gedacht. 104 (Zu Markierungssteinen siehe auch bei Vác. 105 ) Das Alter dieses Bestattungsortes lässt sich auf LT B2 festsetzen, dies hauptsächlich aufgrund des typischen Materials von Grab 14 und 20. Magdolna B. Hellerbrandt 94