A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 2. (1958)

KALICZ Nándor: Későbronzkori urnatemető Igrici község határában

KÉSÖBRONZKORI TEMETŐ IGRICIBEN 81 typ zuvorgekommen war, von jenen ganz abweichende Züge aufweist, und den­noch ebenfalls der Phase В III angehört. Das Verbergen dieser Schätze schreibt sie einem, angeblich aus dem Osten kommenden, noch nicht feststellbaren Angriff zu. Nach Ende der В III. übt die neue Hügelgräberkultur einen bedeu­tenden Einfluss auf die in die Periode В IV setzbare Pilinyer, hauptsächlich aber der Egyeker Kulturen aus. •Auch Bona ging vom Angriff der Hügelgräberkultur aus, doch gelangte er im Gegensatz zu Mozsolics zu einem ganz anderen Ergebnis. Auch er stellt fest, dass das Erscheinen der Hügelgräberkultur einen Bruch im Entwicklungsgang der einheimischen Kultur verursachte und auch er unterscheidet zwei Schatz­fundhorizonte. Doch setzt Bona die früheren Schatzfunde (von Hajdúsámson, Apa, Gaura) an das Ende der mittleren Bronzezeit (somit an das Ende der Mozsolics В III). Diese wurden anlässlich des Angriffs der eindringenden Hü­gelgräberkultur verborgen. Seiner Ansicht nach verhessen die Einwohner gegen Ende der mittleren Bronzezeit (Mozsolics В III) nicht überall ihre Siedlungen. Insbesondere im Raum der Vatyaer Kultur kommt eine Verschmelzung der eingesessenen und der zugewanderten Völkerschaft zustande. Im Raum des Karpathenbeckens fand nun die Ausgestaltung eines neuen, einheitlichen Me­tallgewerbes statt, wobei die mitgebrachten Metalltypen der Hügelgräberkultur vorherrschten. Dieses Metallgewerbe wich stark von der einheimischen Metall­bearbeitung ab. Diese neuen Bronzedenkmäler gehören dem Koszider-Typ an. Mit den Metallfunden der Gräber und Siedlungen bezeugt er die Richtigkeit seiner Beweisführung. Jene Schatzfunde, mit denen Mozsolics В III abschloss, setzte Bona um eine Periode weiter hinaus, auf das Ende von Mozsolics В IV; Diese waren vor mehreren Angriffswellen verborgen worden. (Eintreffen der Funde vom Typ Muhi—Gáva). Bona ist der Ansicht, dass die Hügelgräber­kultur nur in die nördlichen Gebiete jenseits der Theiss nicht einzudringen vermochte, weil ihr ein gleichzeitig von Nordost, von jenseits der Karpathen kommendes Volk die Träger der Egyeker Kultur, den Weg verstellten. Dies ist als die erste Welle jenes Angriffes zu verzeichnen, die später mit den Funden vom Typ Muhi—Gáva in Verbindung steht. Den Ursprung der Egyeker Kultur betreffend teilen sich die Meinungen. Mozsolics ist der Ansicht, sie hätte sich unter dem Einfluss der von Westen ein­dringenden Hügelgräberkultur entwickelt. Bona vertritt den Standpunkt, dass sie von der Hügelgräberkultur wesentlich unterscheidet, war aber zur gleichen Zeit mit jener von jenseits der Karpathen, aus NO in unseren Raum eingedrun­gen. Alle beiden stimmen darin überein, dass die Egyeker Kultur der mittleren BZ folgt (nach Mozsolics В III). Die Gräberfelder der Egyeker Kultur liegen in den Landteilesn am oberen Theisslauf und in den nördlichen Gebieten jenseits der Theiss. Das Gräberfeld von Igrici ist den anderen Gräberfeldern des Egyeker Typs ähnlich; sein Fundgut ist — trotz des Fehlens von ein-zwei Typen — dem Fund­material der Egyeker Kultur identisch. Die Haupttypen der Gefässe sind: Urnen: Taf. I, 8—9; Taf. II, 9; Taf. III. 10; Taf. IV, 7, 10; Taf. V, 12—13; 21­23 Töpfe: Taf. I, 4, 7; Taf. II, 8; Taf. III, 4, 9; Taf. V, 8; 34 ~ 41

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