Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 23 (1978) (Pécs, 1979)
Régészet - Maráz, Borbála: Zur Frühhallstattzeit in Süd-Pannonien
146 BORBÁLA MARÁZ Abb. 2. Pécs — Jakabberg: Karte des Fundortes. 1 = erschlossene Tumuli, 2 = Stelle des spätbronzezeitlichen Schatziundes. 2. kép Pécs — Jakabhegy: a lelőhely térképe. 1 = leltárt tumulusok, 2 = a későbronzkori bronz kincslelet helye. 1976 konnten die archäologischen Ausgrabungen auf dem Jakabhegy fortgesetzt werden. 4 1976—78 haben wir weitere 23 Tumuli (3—13, 15—23, 25— 26 und l/C.) erschlossen und die vollständige Ermessung und die topographische Untersuchung des Fundortes durchgeführt. Der größtenteils aus permzeitlichem Rotsandstein bestehende und sich in NW —SO Richtung entlangziehende Jakabhegy schließt sich von jeder Seite mit steilen Abhängen den teifen Tälern 4 László Horváth, Mitarbeiter des Nagykanizsaer Museums hat kurze Zeit an der Arbeit zweier Grabungskampagnen teilgenommen. Die Dokumentationszeichnungen der Ausgrabungen hat Frau Jakabos, Graphikerin des Pécser Museums Janus Pannonius angefertigt, wofür ich auch an dieser Stelle meinen Dank aussprechen möchte. des West-Mecsek Gebirges an, an der Süd- und Südwest-Seite machen sogar klüftige Felswände seine Erkundung fast unmöglich. Etwa in der Mitte seines Hochplateaus fanden wir das' hiesige früheste Fundmaterial: die Spuren der Siedlung der Urnenlelderkultur ; die Siedlung folgt der Linie des flachen Bergplateaus (Abb. 2.). Der Ostrand der spätbronzezeitlichen Siedlung konnte sich im mittleren Teil der, in der Früheisenzeit erbauten Erdburg entlangziehen, da wir sowohl hier, als auch in der ganzen Westhälfte der Erdburg auf der Oberfläche spätbronzezeitliche Scherben fanden. Das Zentrum der Siedlung konnte sich westlich der später errichteten Erdburg befinden, wo auch die Hügelgräber der Ha С Periode gefunden wurden.