Bánkiné Molnár Erzsébet: Polgárok Kiskunfélegyházán 1890–1913. Bürger in Kiskunfélegyháza 1890–1913. (Studia Folkloristica et Ethnographica 38. Debrecen, 1996)

Im Juni 1901 ließ ich Eiergraupen für die Dienstboten aus 3 Sack Weizen machen lassen und davon wurden 2 und halbe Säcke Eiergraupen das wurde aus reinem Weizen aus Spreu gemacht 4 Frauen kneteten das einen Tag lang und am nächsten Tag kneteten 3 Frauen weiße Eiergraupen aus 70 icce Mehl einen halben Tag die Hälfte aus Knetenmehl und die Hälfte aus Brotmehl davon wurde 41 icce Eiergraupen. ­Am 14. Oktober 1901 verkaufte ich die Federn. Ein Kilo Feder kostete 2 Forint und ein Kilo Flaum war 3 Forint ein Kilo bunte Feder kostete 1 Forint der Flaum war 15 Kilo die Federn wogen 20 Kilo die bunten Federn wogen 10 Kilo ich bekam dafür 88 Forint und 80 Kreuzer. Der Jude übernahm sie bei Klausz am 15. Oktober 1901 habe ich Gänse Beim alten Väterchen Károly 60 Stück bei der alten Justin 85 Stück beim anderen Bewohner 50 Stück 195 Stück 60 Stück Gänse verkaufte ich im Oktober für 3 Forint das Paar. Ich bekam dafür 90 Forint. Die Hälfte davon 45 Forint wurde mein Gehalt. ­Am 4. Nov. 1901 mahlten wir 3 Sack reinen Weizen. Am 6. November kaufte ich 100 Bündel Gemüse. Bei der Hälfte kostete ein Bündel 5 Kreuzer bei der anderen Hälfte 4 Kreuzer und ich kaufte noch für 50 Kreuzer Sellerie dafür bezahlte ich insgesamt 5 Forint. Außerhalb kaufte ich noch 50 Stück rote Rübe für 2 Kreuzer pro Stück dann 14 Bündel Möhre für 3 Kreuzer pro Bündel: Wirt Pál ließ 1 Wagen trockenen Sand zur Konservierung des Gemüses bringen. 1901 kauften wir 200 Kopf Kraut für 3 Forint 36 Kreuzer pro hundert Stück für 200 Kräuter bezahlte ich 6 Forint 72 Kreuzer. Das Krautfaß soll zuerst gebrüht werden und das Wasser, das darauf gegossen wird, soll sofort mit einer Matratze zugedeckt werden. 240

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