Bánkiné Molnár Erzsébet: Polgárok Kiskunfélegyházán 1890–1913. Bürger in Kiskunfélegyháza 1890–1913. (Studia Folkloristica et Ethnographica 38. Debrecen, 1996)

Bemerkungen des Übersetzers In Ungarn, besonders vor und um die Jahrhundertwende wurden andere Maßangaben verwendet als in Deutschland. Diese sind z.T. schwer zu übersetzen, es gibt keine Entsprechung dafür (z.B. icce). In Ungarn wird alles eher in Deka als in Gramm gemessen, deshalb habe ich die „ungarische" Maßangabe belassen. Auch die Speisen und so ihre Bezeichimgen können für den deu­tschen Leser manchmal fremd sein, weil sie in Deutschland nicht gegessen werden (z.B. tarhonya - Eiergraupen). Die Tagebuchschreiberin kannte die Rechtsschreibung nicht gut. nicht einmal die ungarische. Die Zeichensetzung des Tagebuches ist sehr mangelhaft, deshalb ist der Text sogar auf Ungarisch sehr schwer zu verstehen. Ich versuchte die Zeichensetzung so beizu­behalten als sie im ursprünglischen Text ist, deshalb muß man beim Lesen des Tagebuches und der Rezepte gut aufpassea um alles zu verstehen. Die Bilder auch mit deutscher Unterschrift sind nur in dem ungarischen Text zu finden. icce = altes Hohlmaß; 0,84 Liter jüdischer Sack = etwa anderthalbmal größer als der = gewöhnte Sack Eiergraupen - ung. tarhonya winzig geriebene, getrocknete, geknetete Teigware Pogatsche = eine Art Salzgebäck 179

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