Levéltári Szemle, 34. (1984)

Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.

ihre Sache. Aber was die Fürsorge anlangt, die für diese Bevölke­rung zu treffen wäre, so frage ich nur, welche Regierung dazu be­rechtigt ist: die Türkei, die vierjahrhundertelang dieses Gebiet besessen hat, gegendie in diesen drei Bezirken niemals Erhebungen stattgefunden haben, die Türkei, die so wohl durch Abstammung, als auch durch Nationalität der Mehrheit der Bevölkerung dieser Gebiet nahe verwandt ist, oder Russland, das die drei Bezirke nur 59 Jahr gewaltsam annektiert ht, das sie erworben hat für eine Schuld die nach den Äusserungen die wir heute haben, nicht mehr zulassig ist und das nicht der gleichen Rasse wie diese Bevölkerung ist. Mir scheint, dass wenn die Bevölkerung sich an jemand w-enden muss, es sich in ihrem eigenen Interesse nur um die Türkei handeln kann; und mehr besagt der Vertrag nicht. Ich bitte die russischen Delegtion, in dem, was ich sage, kei ne abfällige Kritik Russlands sehen zu wollen. Wenn in der Vergan­genheit Russland uns Unrecht zugefügt hat, so wissen wir, dass es nicht dasselbe Russland ist, das wir heute vor uns sehen; alles, warum wir bittem, ist das Unrecht wieder gut zu machen, das frühe­re russische Regierungen anderen zugefügt haben, Regierungen, die von der jetzigen ihrerseits angegfriffen worden und vernichtet wor den sind. Wir machen hier Geschichte und üben Gerechtigkeit aus. E gibt hier weder Sieger noch Besiegte, wird sind alle Sieger. Wir alle haben dieselbe Regierung besiegt, die ihrem eigenen Volke sowie anderen Nationen soviel Unrecht zugefügt hat. Deshalb hoffe ich, dass dieser Friedensvertrag ein wahres Friedenswerk sein wird Er wird nicht Erbitterung hervorrufen und wird nicht für die Zu­kunft Gefühlen von Rache und Hass Platz lassen. Exzellenz v. Mérey; Das Wort bittet /?/ der militärische be­wollmachtigte der deutschen Delegation zuerwifen /?/. Ich habe die 2 72

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