Levéltári Szemle, 34. (1984)

Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.

Ehre ihm dasselbe zu erteilen. Generalmajor Hoffmann: Ich muss zu zwei Punkten eine kurze Erklärung machen. Der eine betrifft den Vorwurf den der Herr Vor­sitzender Russischen Delegation uns macht die Kündigungsfrist des Waffenstillstandes nicht innegehalten zu haben. Wenn der Herr Vor­sitzende der russischen Delegation das Protokoll der letzten Sit­zung vor Abbruch der Friedensverhandlungen gelesen hat, so muss er wissen, dass der Herr Staatssekretär von Kühlmann dem Herrn Volks­kommissar für auswärtige Angelegenheiten klipp und klar die Frage vorgelegt hat, ob er sich bewust sei, dass mit dem einseitigen Ab­burch der Friedensverhandlungen automatisch der Waffenstillstands­vertrag ausser Kraft gesetzt werde. Der Volkskommissar für auswär­tige Angelegenheiten, Herr Trotzki hat gegen diese Frage und gegen den Inhalt dieser Frage nicht protestiert. Ich möchte also hervor­heben, dass wir die Frist des Waffenstillstandes auf die Minute einnegehalten haben. Wir haben die Feindseligkeiten am 18. Februar mittags 12 Uhr 1 Minute eröffnet. Der zweite Punkt betrifft die Frage der russischen Demobil­machung. In den russischen Funksprachen und in der russischen Presse ist wiederholt darauf hingewiesen worden und auch hier in dem Proteste des Herrn Vorsitzenden der russischen Delegation wird diese Frage gestreift, dass die russische Cemobilmachung erst an­geordnet worden ist und erst begonnen habe infolge des am 10. d. M. gegebenen Befehls. Das entspricht nicht den tatsachlichen Verhältnissen. In Wirk­lichkeit hatte die russische Uemobilmachung schon seit langen Wochen begonnen, de facto war das russische Heer schon am 10. d. M. de­in O b i 1 . Uns war seit Wochen die Stärke der russischen Truppenteile

Next

/
Oldalképek
Tartalom