Levéltári Közlemények, 80. (2009)

Levéltári Közlemények, 80. (2009) - Forrásközlések - REISZ T. CSABA: Lipszky János jelentése a magyar nemesi felkelésnél történtekről, 1809

Források Reserve Artillerie der E.H. Johannischen Armeé) nachsetzen zu wollen; das Feuer hat Französischerseits viermal aufgehört, als die übermäßige Hitze der Insurrections Cavallerie dasselbe reangagirte, und man encouragirte die [p.44.] brave Truppe zum neuen Feuer mittelst einigen glücklich gelungenen Attaquen um so lieber, als man gerne sähe, und wünschte, die Aufmerksamkeit des Fein­des, wegen des Reserve Parkes hieher zu leiten; erst spät Abends hat das Feuer von Takácsi ein Ende genommen, während die Armee des Erzherzog Johann schon bei Téth, die Arriergarde bei Szent-Kút, die Vorposten vor Gyarmath auf­gestellt wurden. Den 13. marschirte die Armeé gleich mit Anbruch in das Lager bei Rab, während die Vorposten sich schon frühe engagirt, und den ganzen Tag plen­kelnd zurückgezogen; die aus Insurrectional Cavallerie, und den Erzherzog Joseph, und Ott sehr geschmolzenen Hussaren Regimentern bestehende Arrier­garde sammt Vorposten wurden diesen Tag von dem Feind knapp, und auf den Fuß verfolgt, aus den Anhöhen von Csanak und Gyirmoth vertrieben, und bis in das Lager gedrängt; es mußte ein großer Theil der Armeé ins Gewähr tretten, und gegen den übermüthigen Feind vorrücken; es gab ein hitziges Gefecht, wo­bei in den Ebenen vor Csanak viele der einzelnen besoffenen Waghälse, sich in die Reihen, und Glieder ganzer Divisionen einzuhauen wagten, wo sie ihren Tod fanden; es könnten bei dieser Affaire wenigstens 200 Franzosen geblieben seyn; Unsere Artillerie hat diesen Tag Proben ihrer guten Wirkung abgelegt. Lager vor Rab. Entkräftet die Cavallerie durch forcirte [p.45.] Märsche stette Scharmützel, ohne Fourage, oft ohne Wasser, blieb die Armeé den 14. Junii bis Mittags in ihrem Lager, kaum noch mit dem nöthigen Mund Vorrath, und Fourage aus Rab versehen, engagirte sich Nachmittags um 1 Uhr die Bataille vor Rab, welche bis 5 Uhr Nachmittags ohngefähr währte. Die Disposition zu dieser Bataille ist mir nicht bekannt; und es scheint, als ob es nicht einmal darauf angetragen worden wäre; so viel ist gewiß: daß, wenn Martinsberg, und die Csanaker Weinberge besezt worden wären, diesen Tag scwerlich zur Bataille gekommen wäre; übrigens, wenn das in den Verschan­tzungen ohngefähr in 5000 Mann bestehende Corps gleich nach wirklich begon­nenen Bataille durch strategische Demonstration (etwa gegen lkrény, oder längst dem Rabafluß) mehr in die Hand des Commandirenden gearbeitet hätte (der Feind wähnte nicht einmahl einige Truppen auf dem linken Ufer des Rab­flußes, kaum den tritten Tag konnte er sich überzeugen von ihrem Daseyn; diese 5000 Mann sind unter Begünstigung der Nacht so zu sagen entwischt) die Batail­le von Rab wahrscheinlich andere Gestalt bekommen hätte. Die Armeé selbst war schon im Lager so gestellt, daß sie nur die Aus­rückung auf die Formirungslinie bedurfte, um in der Position zu seyn; die Posi­tion war auf den Anhöhen von Szabadhegy, und Kis-Megyer; diese sind sanft ablaufend, vorwärts der Front biethet diese Linie mehrere Chicanen, geeignet mittelst groben Geschützes wohl vertheidigt zu werden; der rechte Flügel an den Rabfluß apuirt, hinter der Front die Festung Rab, ein paar [p.46.] Redouten 294

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