Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi X. Vol. 4. (Budae, 1841.)
XLV. Sigismundua R. H. ac Ducea Austriae in casum , i/ alsque profe mascula decedant, mutuam sibi in Hungaria , Bohemia et Austria successionem paciscuntur, ac confoederantur. Anno 1402. YVirKonig Sigm. von Ungarn, und wirHerzog Wilhelm, Herzog Albrecht, und Herzog Ernst, H. zu Oestreich, sind iiber nachstehende Artikel iibereingekommen. Im Falle der Konig von Ungarn keinen miinnlichen Erben bekommt, so wird er einen von den ostreichischen Herzogen zu seinem Nachfolger auf deri ungarischen Thron ernennen: er wird daher auf dem nachsten Landtag zuPresburg, wohin er in Begrilf ist zu gehen, da mehrere Grosse Ungarns sich geweigert hahen den Markgraffen Jobst fiir den Thronfolger anzuerkennen, die Reichsbarone und Stadte dahin vermogen, dass sie einem der ostreichischen Herzoge, als seinem Nachfolger auf demThrone von UngarnTreue und Gehorsam schworen, und dass einige Barone zur Refestigung dieses Versprechens ihre Kinder an den Hof naclr W len schicken. Sammtliche Erbverti age zwischen Bohmen, Mahren, Bralidenburg und Oestreich werden erneuert, und mit Zusatzen versehen, wann der K. Sigmund nach Bohmen zuruckgekert ist, und was so bald als moglich geschicht, Konig Sigmund wird auch trachten, die Mark Brandenburg sobald als inoclich, in seine Gewalt zu bekommen, und diei • i selbe dann sogleich einem Ilerzog von Oestreich zur Verwaltung iibertragen. Die Herzoge von Oestr. werden die alten Erbverbriiderungen der Lander Oestreich, Stejermark , Karnthen , Krain , Tjrol und de iibrigen Landschaften mit dem Luxemburgi-