Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi X. Vol. 3. (Budae, 1838.)

Qu. 7. 8. D. XXXIX. 5. de aq. et aq. pl. arc. rat.) dass man bey dem Beweise eines Umstandes, wel­cher sich vor Alters ereignet hat, sich allein mit solchen Beweismitteln begniigen muss, welche man moglicherweise erhalten kann, und dass zum Beweise einer vor Alters ereignet habenden That­sache ein moglichst stringender hinreicht, und weil es unbillig seyn wiirde, Urkunden, w relche zu ei­ner Zeit abgefasst wurden, in welcher mehr guter Glaube, weniger Misstrauen, und weniger An­hanglichkeit an strenge Formen bestand, deshalb fiir weniger glaubwiirdig zu erklaren, Aveil ge­genwartig eine strengere Form nothwendig be­folgt werden muss." Spangenberg 1. c. pag. ]—2. Alte Urkunden, wenn siq auch durch offentlichen GJauben nicht unterstiizt sind; verdienen stet' ei­ne Begiinstigung." Gonner I. c. B. II. p. 441. 7 ). Diplomata vetusta et authentica non tan­tum ad modernas formalitates non exiguntur, sed in illaruin quoque defectu , formaliter edita prae­sumuntur: ,, Alte und offentliche Urkunde verdie­nen aus dieser Ursaclie nicht nur eine grossere Glaubwiirdigkeit, — sondern auch , dass ihre Formlichkeiten nur nach der Art und Weise, wie dieselben damals beobachtet worden sind, und nicht nach denjtnigen , welche jetzt iiblicli sind , beurtheilt werden kbnnen. — Bey offentlichen Urkunden wird der Grundsatz iiber die Kraft des Alterthums noch dadurch lDestarkt, das aus dem Al­ter derselben, die gesetzliche Vermuthung ( Pro­pter auctoritatem iudiciariam praesumi debet, o­mnia legitime processisse" Cap. 10. X. „Pro his, quae a iudice sunt acta, praesumitur, quod omnia rite fuerint celebrata, quamuis quod et citati fue­rint, non posset de facile comprobari" Cap. 25, /

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