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J. Pagel: Maimuni als medizinischer Schriftsteller

Maimuni als medizinischer Schriftsteller. Von J. Pagel (Berlin). Neben einer viel beanspruchten praktischen hat Maimuni be­kanntlich auch eine nicht unbedeutende schriftstellerische Tätigkeit auf dem Gebiete der Medizin entfaltet. Wüste nfeld1), der als Quelle Ibn Abu Oseibia benutzt hat, zählt 16, Ledere1 2) n auf Medizin bezügliche Schriftentitel auf. Während über die Bibliographie von M.s medizinischen Sonder­schriften dank den monumentalen Arbeiten von M. Steinschneider3) eine gewisse Klarheit erreicht ist, fehlt es in bezug auf ihren Inhalt und ihre Bedeutung für die Heilkunde noch ganz an exaktem Wissen. Hier zeigt sich in besonders empfindlicher Weise, wie sehr noch die arabische Medizin das Stiefkind der geschichtlichen Forschung ist4). Der größere Teil von M.s medizinischen Arbeiten ist bisher nur handschriftlich vorhanden. Unter dem unedirten Material soll 1) Geschichte der arabischen Ärzte und Naturforscher. Göttingen 1840, Nr. 198, p. 109. 2) Histoire de la médecine arabe, T. II p. 57 ff. Paris 1876. 3) a) Die hebräischen Übersetzungen des Mittelalters und die Juden als Dol­metscher. Gekrönte Preisschrift der Academie des Inscriptions, Berlin 1893 p. 762—774; §§ 481—482. — b) Die arabische Literatur der Juden. Ein Beitrag zur Literatur­geschichte der Arabar, großenteils aus handschriftlichen Quellen, Frankfurt a/M. 1902 p. 213 ff. Nr. 138. 4) Sie wird es bleiben, solange nicht Mediziner und Arabist Hand in Hand arbeiten können und der Mediziner auf die Benutzung der lateinischen „Perversiones“ beschränkt ist. I

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