Külügyi Szemle - A Teleki László Intézet Külpolitikai Tanulmányok Központja folyóirata - 2003 (2. évfolyam)

2003 / 2. szám - EURÓPA - Kruppa Éva: Eurorégiók a szlovák-magyar határon. Tények és vélemények

Résumé gehalten werden, deren Herausbildung seit dem Jahr 1996 untersucht werden kaim. Die Funktion der an der slowakisch-ungarischen Grenze entstandenen sieben Organisationen umfasst aber erst kaum 3-5 Jahre. Die Entstehung und Tätigkeit der von PHARE CBC unterstützten Organisationen kam im Zusammenhang mit in- und ausländischen Faktoren interpretiert werden, widerspiegeln sich doch die ungünstigen und günstigen Veränderungen auch in der Existenz der Euroregionen. Die Dezentralisierung der Verwaltung ist eine allgemeine Tendenz, doch kaim in erster Linie auf Grund des Aufbaus des slowakischen Staates erläutert werden, weshalb dieser Prozess in den beiden Staaten auf unterschiedliche Weise vor sich gegangen ist. Der die Entwicklung des slowakischen Staates begleitende Nationalismus hatte einen Einfluss auf die Verwaltungsreform (er wirkte sich eher auf die Zentralisierung aus), behinderte die Entstehung der Euroregionen, verfolgte immer mit dem Gefühl des Misstrauens alle Initiativen, die ethnische, vor allem ungarische Beziehungen hatten. Diese Jahre kőimen mit der Periode der Mejar-Kabinette charakterisiert werden, in der die außenpolitischen Beziehungen der beiden Länder die Angelegenheit der Euroregionen nicht wesentlich zu fördern vermochten. Von 1998 an ist in der Zeit der Regierungen von Mikula_ Dzurinda eine Wende in der innenpolitischen Beurteilung und Förderung der Situation der Euroregionen eingetreten, in den bilateralen Beziehungen zwischen der Slowakei und Ungarn hat nach 1998 das Vertrauen zugenommen, hat sich die Zusammenarbeit entlang der Grenze auch auf außenpolitischer Ebene institutionalisiert. Die Funktion der Euroregionen in dem von der Innen- und Außenpolitik determinierten Rahmen hängt in einem hohen Maße von den Selbstverwaltungskörperschaften, Organisationen und Menschen ab, die auf beiden Seiten der Grenze leben und die in dieser Form die Möglichkeit der Entwicklung sehen. In vorliegender Studie werden neben den Fakten als Ergebnis einer empirischen Untersuchung auch die Gedanken und Meinungen der die Euroregionen schaffenden und an ihrer Tätigkeit teilnehmenden Fachleute dargelegt. Eine Schlussfolgerung der Studie kann darin formuliert werden, dass die Euroregionen sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Von der Europäischen Union werden im Rahmen von Interreg die unterschiedlichen Aktivitäten der auf dem Gebiet der Mitgliedstaaten entlang der Grenze betriebenen Zusammenarbeit gefördert, indem deren Bedeutung im Prozess der gesellschaftlich-wirtschaftlichen Integrationen anerkannt wird. Auch nach der Aufnahme in die EU können zu den Entwicklungsprogrammen Förderungen aus EU- Ressourcen erhofft werden. Die zweite wichtige Schlussfolgerung der Studie ist, dass es in einem hohen Maße von den an der slowakisch-ungarischen Grenze befindlichen Organisationen abhängt, inwieweit sie mit ihrer gemeinsamen Tätigkeit die Aufgabe der Euroregionen, die Integration des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Raumes durchführen können. 7 40 Külügyi Szemle

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