Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

581. 19. 2. 1941 Chiffre telegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenmini­London ster Der stellvertretende Außenminister teilte dem Gesandten mit, daß die eng­lische Regierung Rumänien als ein vom Feind besetztes Gebiet ansehe, wie Norwegen, Holland und Belgien, deshalb habe sie die diplomatischen Be­ziehungen abgebrochen, den Handel eingestellt und die gesamten rumäni­schen Forderungen gesperrt. 876 582. 19.2. 1941 Chiffretelegramm des zeitweiligen ungarischen Geschäftsträgers in Ankara an Ankara den Außenminister Der türkische Chefsekretär im Außenministerium hat die bulgarisch-tür­kische Deklaration als bescheiden dargestellt, die aber zur Klärung der La­ge geeignet sei; auch der bulgarische Gesandte hat sich in diesem Sinne ge­äußert; dem Geschäftsträger zufolge hüten sich beide Seiten vorsichtshal­ber vor einer Überbetonung der Deklaration. 877 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Nach einer Information von Woermann haben die Deutschen von Anfang an bei der Ausarbeitung der bulgarisch-türkischen Deklaration mitgear­beitet: er war zufrieden, weil sie für den Fall eines Durchmarsches deut­scher Truppen durch Bulgarien keine Gegenmaßnahme in Aussicht stell­te. 878 Bericht des ungarischen Generalkonsuls in München an den Außenminister Der Generalkonsul berichtet darüber, daß die Bevölkerung in Bayern stark gegen den Nazismus eingestellt sei, was dadurch zu erklären ist, daß sie auch den Nationalsozialismus als preußische Despotie ansehen; für Ungarn empfinden sie Sympathie, die auch nicht durch den feindlichen Ton der Presse wegen der deutschen Minderheiten in Ungarn beeinflußt wird. 879 Chiffretelegramm des zeitweiligen ungarischen Geschäftsträgers in Ankara an den Außenminister Die Türken widersetzen sich dem englischen Druck, der sie zu einer Einmi­schung veranlassen will; nach den Informationen des Geschäftsträgers wird Eden Ankara am folgenden Tag einen Besuch abstatten, sicherlich in der Absicht, der deutschen Propaganda bezüglich der bulgarisch-türkischen Deklaration entgegenzuwirken. 880 586. 26.2. 1941 Chiffretelegramm des zeitweiligen ungarischen Geschäftsträgers in Ankara an Ankara den Außenminister Die Deutschen haben die türkische Regierung offiziell wissen lassen, daß sie die territoriale Integrität der Türkei achten werden, wenn sie ihre Neu­tralität bewahrt; sie teilten auch mit, daß außer den Reservetruppen insge­samt 680000 deutsche Soldaten abmarschbereit an der Donau stehen. 881 587. 26. 2. 1941 Bericht des ungarischen Generalkonsuls in München an den Außenminister München Nach den Informationen eines deutschen Generalstabsoffiziers steht die deutsche Besetzung Griechenlands unmittelbar bevor; Bulgarien wird sich mit dem Durchmarsch der deutschen Truppen abfinden, und Jugoslawien wird wegen seiner isolierten Situation gezwungen sein, die achsenfreund­liche Politik fortzusetzen; die Haltung der Türkei bedeutet keine ernste Ge­fahr; eine Invasion durch England ist wegen der Schwierigkeiten des Nachschubs nicht durchzuführen; der Generalstabsoffizier hält einen Krieg gegen die Sowjetunion für wahrscheinlich, weil das einen leichten, wegen der Rohstoffquellen jedoch wichtigen Sieg für Deutschland darstellen wür­de. 150 deutsche Divisionen in Reserve stünden und sich die Kriegsopera­tionen auf den Balkan verlagern werden. 882 583. 21. 2. 1941 Berlin 584. 22. 2. 1941 München 585. 26. 2. 1941 Ankara 1372

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