Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

559. 28. 1. 1941 London 560. 29. 1. 1941 Belgrad 561. 30. 1. 1941 London 562 . 30. 1. 1941 Belgrad 563. 31. 1. 1941 Budapest 564. 1. 2. 1941 Berlin 565. 1.2.1941 Berlin Bericht den ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Der Gesandte gibt einen detaillierten Bericht über die militärische, innen­politische, wirtschaftliche und außenpolitische Lage sowie über die Neuordnungspläne Englands nach dem Kriege und die Beurteilung Un­garns ab. 833 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenmini­ster Der Gesandte deutete dem jugoslawischen Außenminister an, daß bei seinem Besuch in Budapest die Lage der ungarischen Minderheit in Jugo­slawien zur Sprache gebracht werde. 844 Brief des Chefsekretärs in dem Foreign Office, Cadogan. an den ungarischen Gesandten in London In Beantwortung des Dokuments Nr. 541 betonte Cadogan wiederum, daß man den Wiener Schiedsspruch von 1938 nicht als eine Entscheidung ansehen kann, die den Bestimmungen des Münchener Abkommens ent­spricht; genausowenig konnte also die englische Regierung die Gebietsver­änderungen des Wiener Schiedsspruchs als abschließenden Akt des Mün­chener Abkommens ansehen, wie auch die ungarische Regierung ihn nicht dafür gehalten hat. da sie ja 1939 weitere Gebietsveränderungen in diesem Gebiet bewirkt hat. 844 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Der stellvertretende Ministerpräsident Macek hat die Hoffnung zum Aus­druck gebracht, daß es Jugoslawien gelingen werde, dem Kriege fern zu bleiben; die Deutschen beanspruchen auch weiterhin nur wirtschaftliche Unterstützung ; für den Fall, daß die Deutschen dennoch den Durchlaß von Truppen fordern würden, müsse man mit bewaffnetem Widerstand rech­nen. 846 Rechenschaftsbericht des Ministerpräsidenten Graf Pál Teleki von dem Aus­senpolitischen Ausschuß des Oberhauses über den jugoslawisch-ungarischen Freundschafts vertrag Teleki wertete den jugoslawisch-ungarischen Vertrag als Schritt im Inter­esse der Aufrechterhaltung des Friedens in Südosteuropa; er hob hervor, daß die deutsche und italienische Regierung den Text vor der Unterzeich­nung gebilligt haben. 847 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der Gesandte berichtet über den Besuch des ungarischen Verteidigungsmi­nisters bei Hitler, Ribbentrop und Göring; die Invasion gegen England wurde angekündigt, bezüglich Italien war nur von Truppenverstärkungen die Rede; Hitler ließ zum ersten Mal durchblicken, daß er in Wirklichkeit der Sowjetunion nicht traue und daß er, falls sich die Sowjetunion auf dem Balkan einmischen sollte, seine Armee einsetzen werde; in diesem Zusam­menhang wies er auf Ungarns wichtige Rolle bei der Verteidigung der Kar­paten hin ; er äußerte sich in dem Sinne, daß die Lage auf dem Balkan nicht als endgültig anzusehen sei; nach Sztójay könnte Ungarn, wenn es auch weiterhin als Bundesgenosse die Treue bewahre, weitere Gebiete gewinnen. 850 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Ritter machte für die Entwicklung der ungarisch-rumänischen Beziehun­gen nach dem Wiener Schiedsspruch die Unzufriedenheit der Ungarn ver­antwortlich. 854 1369

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