Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet
Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)
567. 6. 2. 1941 Budapest 568. 6. 2. 1941 Rom 569. 7. 2. 1941 Budapest 570. 7. 2. 1941 London 566. 2. 2. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den AußenminiBelgrad ster Der jugoslawische Außenminister befürchtet großangelegte deutsche Kriegsoperationen auf dem Balkan, in deren Rahmen es auch dazu kommen könnte, daß man den Durchlaß deutscher Truppen durch Jugoslawien fordern würde. Dies würde zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Jugoslawien und Deutschland führen. 855 Tagesbericht über das Gespräch zwischen dem deutschen Gesandten in Budapest, Erdmannsdorff, und dem Außenminister László Bárdossy Erdmannsdorff drückte bei seinem ersten Besuch beim neuen Außenminister die Hoffnung aus. daß unmittelbare Verhandlungen zwischen Ungarn und Rumänien beginnen könnten. 856 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister In Rom wartet man ungeduldig auf den Beginn der Offensive gegen Albanien; die mangelhafte Kampfstärke Italiens erfordert eine bedeutende Inanspruchnahme deutscher Reservetruppen. 857 Aufzeichnung über das Gespräch zwischen dem jugoslawischen Gesandten in Budapest. Rasic. und dem Außenminister László Bárdossy In Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 561 deutete Bárdossy dem Gesandten an. daß anläßlich des Besuches des jugoslawischen Außenministers in Budapest auch die Frage der Minderheiten zur Sprache gebracht wird. 859 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Eden machte den Gesandten darauf aufmerksam, daß Ungarn mit einem Sieg Englands rechnen solle; beim Friedensabschluß werde man berücksichtigen, ob sich ein Land zwangsweise oder freiwillig den Achsenmächten angeschlossen hätte ; auf ungarischer Seite beanstandete er die seit kurzem immer stärkeren englandfeindlichen Äußerungen. 860 571. 7. 2. 1941 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Nach einem Gespräch mit dem stellvertretenden Staatssekretär im deutschen Außenministerium hat sich der Eindruck des Gesandten verstärkt, den er bei der Verhandlung Hitlers mit dem ungarischen Verteidigungsminister gewonnen hatte (siehe Dokument Nr. 564), daß nämlich die Lage auf dem Balkan nicht als endgültig angesehen wird ; die deutsch-französische Kollaboration funktioniert nicht, in der Umgebung von Pétain macht sich ein starker Widerstand dagegen bemerkbar. 862 572. 12. 2. 1941 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den AußenminiLondon ster England hat die diplomatischen Beziehungen zu Rumänien abgebrochen und stellte die Bombardierung deutscher Militärobjekte in diesem Gebiet in Aussicht; man hob hervor, daß man einen Unterschied mache zwischen einer Besetzung oder dem Durchlaß deutscher Truppen; im ersteren Fall werde man dasselbe Verfahren anwenden wie gegenüber Rumänien; nach dem bulgarischen Gesandten ist der deutsche Angriff gegen Griechenland in nächster Zukunft zu erwarten und für den Fall müsse man auch mit der Forderung nach Durchlaß der deutschen Truppen rechnen, was Bulgarien nicht zurückweisen könne. 864 573. 12. 2. 1941 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Budapest London Auf den englischen Vorwurf, daß Ungarn den Durchmarsch deutscher Truppen nach Rumänien zugelassen habe, solle er die Antwort geben, daß 1370