Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

526. 18. 12. 1940 London 527. 18. 12. 1940 Ankara 528. 19. 12. 1940 Ankara 529. 19. 12. 1940 Berlin 530. 19. 12. 1940 Berlin 531. 20. 12. 1940 Zagreb 532. 20. 12. 1940 Rom 533. 20. 12. 1940 Rom Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Beim englischen Chefsekretär des Äußeren, Cadogan, hat der Gesandte ge­gen die der Times gegebene Erklärung von Benes Protest eingelegt, in der er im Zusammenhang mit den zukünftigen Grenzen der Tschechoslowakei eine angeblich offizielle englische Meinung zitiert hat; Cadogan dementier­te das und legte dar, daß man zwar die Ungerechtigkeit des Friedens von Trianon anerkenne, aber auch das Münchener Abkommen für nichtig hal­te; der ungarische Gesandte erkannte deren Berechtigung nur in deutscher Relation an. lehnte sie aber in ungarisch-slowakischer Beziehung ab. 784 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­ster Daß die Türken derart mit dem ungarisch-jugoslawischen Freundschafts­vertrag zufrieden sind (siehe Dokument Nr. 518). ist damit zu erklären, daß sie darin bis zu einem gewissen Grade ein Hindernis für die sich gegen Grie­chenland richtende militärische Aktion sehen und daraus folgern, daß Deutschland gegenwärtig keine militärische Aktion auf dem Balkan vorbe­reitet; auch die Presse kommentiert im allgemeinen in dieser Weise den Vertrag. 785 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­ster Nach einer vertraulichen Äußerung des politischen Direktionschefs würde den türkischen Interessen am ehesten der schnelle Abschluß eines Friedens­vertrages entsprechen, der die gegenwärtigen Machtverhältnisse widerspie­gele; diese Mitteilung läßt sich sicherlich auf die italienischen Niederlagen zurückführen. 786 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Über die vor einiger Zeit nach England und Frankreich geschickten ungari­schen Lieferungen (siehe Dokument Nr. 500) verhandelte der Gesandte mit Clodius und bat um wohlwollende Vermittlung bei Hitler; aufgrund von Clodius' Verhalten ist anzunehmen, daß es dazu nicht kommen werde. 787 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der Gesandte sah es für notwendig an, vor deutschen offiziellen Kreisen her­vorzuheben, daß der ungarisch-jugoslawische Vertrag von ungarischer Seite auf Hitlers Wunsch abgeschlossen wurde; von deutscher Seite her will man selbst den Schein davon vermeiden, auch die Presse kommentierte den Vertrag in zurückhaltendem Ton; der Gesandte betonte, daß Ungarn auf seine Revisionsansprüche gegenüber Jugoslawien nicht verzichtet habe. 788 Bericht des ungarischen Konsuls in Zagreh an den Außenminister Über den jugoslawisch-ungarischen Freundschaftsvertrag hat sich haupt­sächlich aufgrund englischer und italienischer Propaganda die Meinung herausgebildet, daß er nicht Jugoslawien den Achsenmächten näher bringt, sondern Ungarn von ihnen entfernt; die kroatische Presse begrüßte den Vertrag in eindeutiger Weise. 789 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Nach einer Mitteilung von Ciano trifft die Verantwortlichkeit für den Miß­erfolg bei den Kriegsoperationen in Griechenland den Generalstab des Landheeres; in naher Zukunft ist eine erfolgreiche Gegenoffensive zu er­warten, da die italienischen Reserven groß sind und der Nachschub gesi­chert ist; Ciános Position ist gefestigt. 793 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Dem Eindruck des Gesandten zufolge beurteilt man von italienischer Seite 1365

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