Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

her den jugoslawisch-ungarischen Vertrag nicht günstig, obwohl man anerkennt, daß es wegen der Kriegslage auch im Interesse von Italien liegt, wenn auf dem Balkan Frieden herrscht. 794 534. 23. 12. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Der Gesandte unterbreitet die Neue Zürcher Zeitung vom 17. Dezember, in der die Stellungnahme der Times zum jugoslawisch-ungarischen Vertrag mitgeteilt ist; danach diene der Vertrag zum Beweis der Unabhängigkeit, womit man nach Meinung des Gesandten wahrscheinlich Mißvertrauen bei den Achsenmächten gegenüber der ungarischen Politik hervorrufen wolle. 795 Brief des Chefsekretärs in der Foreign Office, Cadogan, an den ungarischen Gesandten in London Unter Berufung auf die Klausel des Münchener Abkommens gibt Cadogan seiner Meinung Ausdruck, daß der erste Wiener Schiedsspruch in keiner Hinsicht mit England in Zusammenhang gebracht werden kann. 796 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Der deutsche Gesandte in Belgrad, Heeren, hat die politischen und wirt­schaftlichen Beziehungen zwischen Jugoslawien und Deutschland zufrie­denstellend genannt; er hält den eventuellen Durchlaß der deutschen Trup­pen für eine offene Frage; eine Verweigerung dessen würde nach seiner Meinung Jugoslawiens Vernichtung nach sich ziehen. 797 Chiffretelegramm des ständigen Stellvertreters des Außenministers an den un­garischen Gesandten in Berlin Vörnle bittet darum, deutsche Ausbildungstruppen auch in die von Ungarn bewohnten Gebiete Rumäniens zu verlegen. 799 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Nach einem Journalisten, der als Sprecher des deutschen Auswärtigen Amtes anzusehen ist, verstärkt der ungarisch-jugoslawische Vertrag die Po­sition Jugoslawiens, für Ungarn dagegen war es ein Schritt auf England zu. Sztójay klärte ihn darüber auf, daß der Vertrag auf deutsche Veranlassung hin zustande gekommen sei; aufgrund der obigen Meinungsäußerung warnt der Gesandte allerdings davor, zuviel Gewicht auf die ungarisch-ju­goslawische Freundschaft zu legen, u. zw. konkret mit Rücksicht auf den Besuch von Cincar-Markovic in Budapest. 799 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Den Anweisungen des Dokuments Nr. 537 entsprechend hat der Gesandte Schritte im Interesse einer Verlegung deutscher Truppen nach Siebenbür­gen unternommen. 800 Brief des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Leiter der Politischen Ab­teilung im Außenministerium Cincar-Markovic möchte seinen Besuch in Budapest mit dem Austausch der Ratifizierungsurkunden verbinden. 801 Brief des ungarischen Gesandten in London an den Chefsekretär des Foreign Office, Cadogan In Beantwortung des Dokuments Nr. 535 teilt der Gesandte Cadogan mit, daß er über die ungarischen Relationen des Münchener Abkommens in seinem Brief seine persönliche Meinung ausgedrückt habe; dazu habe er keine Regierungsanweisung gehabt, was er hiermit dokumentierend wiederhole. 802 542. 9. 1. 1941 Aufzeichnung über das Telephongespräch zwischen dem deutschen Gesandten Budapest in Budapest, Erdmannsdorff, und dem stellvertretenden Außenminister Vörnle Vörnle setzte Erdmannsdorff darüber in Kenntnis, daß die ungarischen Be­535. 28. 12. 1940 London 536. 2. 1. 1941 Belgrad 537. 3. 1. 1941 Budapest 538. 3. I 1941 Berlin 539. 4. 1. 1941 Berlin 540. 4. 1. 1941 Belgrad 541. 6. 1. 1941 London 1366

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