Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

393. 30. 9. 1940 Rom 394. 30. 9. 1940 Rom 395. 30. 9. 1940 Stockholm 396. 1. 10. 1940 London 397. 3. 10. 1940 Rom 398. 3. 10. 1940 Rom 399. 3. 10. 1940 Berlin 400. 3. 10. 1940 Berlin niem und dann mit der Fähre nach Nordnorwegen; Transport- und Ver­sorgungskosten werden im Clearing ausgeglichen. 629 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Mit Beruhigung hat Ciano aufgenommen, daß Teleki das Regierungskom­missariat in Siebenbürgen übernommen hat; er macht wiederholt darauf aufmerksam, daß die ungarischen Behörden mit allen Mitteln solche unver­antwortlichen Ausschreitungen gegenüber der rumänischen Bevölkerung verhindern sollten, über welche die rumänische Regierung in Noten nach Berlin und Rom berichtet. 629 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Einer Information von Ciano zufolge bedeutet die in Ribbentrops Rede vom 27. September 1940 erwähnte Zusammenarbeit nicht, daß auch andere Länder sich dem Dreimächtepakt anschließen könnten ; nach Wissen des Gesandten habe auch Sztójay eine negative Antwort in Berlin erhalten. 630 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Stockholm an den Außenmi­nister In Beantwortung des Dokuments Nr. 390 teilt er mir. daß der Durchgangs­transport der deutschen Truppen mit der Eisenbahn unter schwedischer Begleitung vor sich geht und die deutschen Soldaten keine Schußwaffen bei sich haben dürften. 631 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenmini­ster Die Auswirkungen der seit drei Wochen andauernden deutschen Luftan­griffe sind nicht entscheidend, und das alltägliche Leben geht, mit vorüber­gehenden Störungen, seinen Gang; Barcza hebt das disziplinierte Verhalten der Bevölkerung hervor; der Mißerfolg in Dakar geht nach seinen vertrau­lichen Informationen auf den Verrat französischer militärischer Kreise zurück. 631 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Die Italiener sind mit der Änderung des Lira-Zuschlags nicht einverstanden; die Festsetzung des Zuschlages der Mark und der übrigen Valuten sei zwar als eine autonome ungarische Angelegenheit anzusehen, gleichwohl führe nach ihrer Meinung die Erfüllung des deutschen Wunsches zu einer wirt­schaftlichen Auslieferung Ungarns ; Villani hält es für notwendig, bis zu ei­ner Entscheidung den Ausgang des italienisch-deutschen Streites abzuwar­ten. 632 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Zur Ergänzung des Dokuments Nr. 397: Die Regelung des Wertverhält­nisses zwischen Mark und Lira sei erst nach dem Kriege zu erwarten; Villa­ni schlägt vor, nur den Kurs der Mark zu regeln, wenn die Deutschen dies auch weiterhin wünschten, ansonsten aber die übrigen Valuten unverändert zu lassen. 633 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Nach einer Mitteilung von Weizsäcker habe man beim Abschluß des Dreimächtepaktes nicht an den Beitritt anderer Staaten gedacht; der Hin­weis darauf in Ribbentrops Erklärung war ein Druckfehler. Sztójay unter­strich, daß Ungarns Absicht zum Beitritt Ausdruck gleicher politischer Vorstellungen wie die der Achsenmächte sei. 634 Brief des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister In der Angelegenheit von Ribbentrops und Weizsäckers eventuellem Be­1346

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