Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

nicht allzu große Gebiete zu überlassen, wage aber nicht, diese Frage anzu­rühren. weil sie befürchtet, daß dann auch die Italiener mit Forderungen auftreten werden. 583 356. .12. 9. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Nach einem Gespräch mit Ribbentrop hat der Gesandte den Eindruck ge­wonnen, daß sich die Achsenmächte nur auf den starken ungarischen Druck hin entschlossen hätten, die Siebenbürger Frage schnell zu einem Abschluß zu bringen; Ribbentrop brachte zum Ausdruck, daß Ungarns Schicksal eng an Deutschland geknüpft sei; er schlug die Regelung der Minderheitenfrage in Siebenbürgen auf dem Wege eines Bevölkerungs­austausches vor; Sztójay betonte zwar, daß der Gebietsanspruch gegenüber Jugoslawien nicht aktuell sei, informierte Ribbentrop aber über die ungari­schen Forderungen im Süden, der dagegen die Notwendigkeit herausstrich, die deutsch-ungarische Abmachung in Wien bezüglich der Minderheiten durchzuführen. 584 357. 12. 9. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 356 fragt Ribbentrop im Hin­blick auf die guten türkisch-ungarischen Beziehungen an, ob Ungarn in der Lage sei, im Interesse der Verbesserung der türkisch-deutschen Beziehun­gen seinen Einfluß zur Geltung zu bringen. 587 Note des Außenministeriums an die deutsche Gesandtschaft in Budapest Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 348 bittet das Außenministe­rium die deutsche Gesandtschaft, es über die Abfahrtszeit des durch das Gebiet von Ungarn durchfahrenden deutschen Krankenzuges zu informie­ren und die üblichen Gesundheitsvorschriften einzuhalten. 588 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Ciano bemerkte in Zusammenhang mit den Presseberichten, nach denen Rumänien auf dem Wege von Verhandlungen Änderungen am Wiener Schiedsspruch vornehmen möchte, daß dies eine endgültige Entscheidung sei und es keine Möglichkeit zur Veränderung gäbe; ein gewaltsamer Rück­erwerb der Gebiete sei hoffnungslos, weil die Achsenmächte den Krieg nicht verlieren würden; Antonescus Machtübernahme ist in der italieni­schen Presse mit Sympathie aufgenommen worden, obwohl man nicht sehr an seinen Erfolg glaube. 589 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Nach der Meinung des italienischen stellvertretenden Generalstabschefs so­wie des deutschen Militär- und Luftwaffenattachés sind die Vorbereitungen zu einer Invasion gegen England beendet, so daß der entscheidende Schlag — und damit die Beendigung des Krieges in Europa, nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. 590 Bericht des ungarischen Gesandten in Lissabon an den Außenminister Aufgrund von Gesprächen mit deutschen Diplomaten und Journalisten in Lissabon hat der Gesandte den Eindruck gewonnen, daß die Deutschen trotz der großen militärischen Erfolge mit Sorge in die Zukunft blicken. Nach seinen Gesprächspartnern möchte Deutschland sobald wie möglich mit England Frieden schließen und dann auch ein Bündnis zustande brin­gen, weil man nur so das zum europäischen Besitzstand gehörende engli­sche Reich vor dem Verfall bewahren und seine Vorherrschaft aufrichten könnte. 591 362. 14. 9. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Budapest Wegen der Bestrebung der deutschen Regierung, die Verhältnisse der süd­358. 359. 13. 9. 1940 Budapest 13. 9. 1940 Rom 360. 361. 13. 9. 1940 Rom 13. 9. 1940 Lissabon 1340

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