Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

osteuropäischen Valuten untereinander zu regeln, beschäftigt sich die unga­rische Regierung mit der Vereinheitlichung der verschiedenen Zuschläge gegenüber dem Pengő. Dies wird wahrscheinlich zu einer Erhöhung des Zu­schlags der Mark und zu einer gewissen Verminderung des Zuschlags bei anderen Valuten, darunter auch bei der Lira, führen. 592 363. 14. 9. 1940 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Rom Ciano betonte, daß die Achsenmächte an der Aufrechterhaltung des Frie­dens in Osteuropa interessiert seien, und machte den Gesandten auf die Notwendigkeit des Ausbaues eines gutnachbarlichen Verhältnisses zwi­schen Rumänien und Ungarn aufmerksam. 593 364. 15. 9. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Budapest Nach den Informationen des ungarischen Gesandten in Bukarest hat der rumänische Außenminister bei einer offiziellen Besprechung geäußert, daß seine Regierung nicht bereit sei, die rumänisch-ungarische Grenze als end­gültig anzusehen. 593 365. 15. 9. 1940 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Rom Außenminister In Beantwortung des Dokuments Nr. 362 bittet der Gesandte um Infor­mationen über die Ursachen und das Ausmaß der deutschen Vorschläge zur Aufwertung des Valutenzuschlags der Mark und der Verminderung des Lira-Zuschlags. 594 366. 16. 9. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin In einem Gespräch mit dem Reichsminister Lammers, Staatssekretär Meis­ner und Generaloberst Fromm erwähnte Sztójay seine Information, daß die rumänische Regierung nicht bereit sei, die neue rumänisch-ungarische Grenze als endgültig anzuerkennen; er wies auf die in Ungarn vorhandene Meinung, daß die neue Grenzlinie nicht überall zufriedenstellend sei ; von deutscher Seite erklärte man die Grenzziehung mit wirtschaftlichen Grün­den; aufgrund der Äußerungen von Fromm habe der Gesandte den Ein­druck, daß neben Bombardierungen Englands und einer Blockade vom Meer her eine Landung erst in zweiter Linie in Frage komme und daß die großen Reserven an deutschen Soldaten die deutsche Armee außer zu dem Krieg gegen England auch zur Lösung jeglicher anderen Aufgabe befähi­gen. 595 367. 19. 9. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Budapest In Beantwortung des Dokuments Nr. 365 teilt er mit, daß die Deutschen nicht die Erhöhung des Zuschlags der Mark wünschten, sondern einen ein­heitlichen Aufpreis für alle Valuten; die ungarische Regierung kann dies je­doch aus Furcht vor einer Verteuerung im eigenen Lande nur mit einer ge­ringen Erhöhung des Zuschlags der Mark und mit der Verminderung des Zuschlags der übrigen Valuten gewährleisten. 597 368. 19. 9. 1940 Brief des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Der Gesandte bedankt sich für die Auszeichnung und bittet um Rückberu­fung für einige Tage, damit er wichtige Nachrichten persönlich übergeben könne; er macht den Außenminister auf die Gerüchte in Berlin aufmerk­sam, nach denen sich in Budapest die deutschfeindliche Stimmung ver­stärkt; nach den Informationen des Gesandten wird Antonescu in Berlin stark unterstützt. 597 369. 19. 9. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Der Gesandte brachte vor Innenminister Frick und Staatssekretär Bohle einige Artikel der sich mit Volkstumsfragen befassenden deutschen Presse 1341

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