Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

347. 6. 9. 1940 Sofia 348. 7. 9. 1940 Budapest 349. 7. 9. 1940 Zagreb 350. 8. 9. 1940 Rom 351. 9. 9. 1940 Berlin 352. 10. 9. 1940 Berlin 353. 10.9.1940 Preßburg 354. 11.9.1940 Belgrad 355. 11.9.1940 Belgrad Bericht des ungarischen Gesandten in Sofia an den Außenminister Wirkung des Wiener Schiedsspruchs auf die bulgarische Öffentlichkeit und Regierung; Entwicklung der bulgarisch-rumänischen Verhandlungen. 565 Note der deutschen Gesandtschaft in Budapest an das Außenministerium Die deutsche Gesandtschaft in Budapest bittet darum, daß das Außenmini­sterium die Durchfahrt des Krankenzuges der deutschen Umsiedler aus Bessarabien durch das Gebiet von Ungarn genehmigen möge. 566 Bericht des ungarischen Konsuls in Zagreb an den Außenminister Bei den Wiener Verhandlungen mit dem Vizepräsidenten der kroatischen Bauernpartei schlug Baldur von Schirach vor, aus einem Teil der Bauern­partei und den gemäßigten Nationalisten der Pavelic-Richtung eine neue kroatische Partei zu gründen: zu den deutschen Vorstellungen von der Lö­sung der kroatischen Frage gab er eine ausweichende Antwort und betonte, daß man eventuelle ungarische Revisionsforderungen gegenüber Jugosla­wien nicht von den italienischen und deutschen Ansprüchen trennen kön­ne; nach dem Eindruck von Kosutic ist es zwischen Deutschland und Itali­en hinsichtlich Kroatiens noch immer nicht zu einer Einigung gekommen. 567 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Der Gesandte berichtet davon, daß man in Rom die Annahme des Wiener Schiedsgerichtsspruches durch Ungarn mit Zufriedenheit aufgenommen hat. 569 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Vertrauliche Informationen des Gesandten über die Ursachen der Festle­gung der neuen ungarisch-rumänischen Grenze. 570 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Bei der Übergabe des Dankesbriefes des Reichsverwesers Horthy für den Wiener Schiedsspruch äußerte sich Hitler über jene Faktoren, die bei der Grenzziehung eine Rolle gespielt hatten, vor allem über die deutsch-ungari­sche Schicksalsgemeinschaft; aufgrund seines Gesprächs mit Hitler schlägt der Gesandte solche innen- und außenpolitischen Schritte vor, die nach sei­ner Meinung geeignet sein könnten. Dank auszudrücken und die deutsch­ungarischen Beziehungen zu verbessern. 572 Bericht des ungarischen Gesandten in Preßburg ( ung. Pozsony, heute Brati­slava) an den Außenminister Nach vertraulichen Informationen haben Tuka und Mach bei den Wiener Besprechungen territoriale Forderungen gegenüber Ungarn erhoben; auch die slowakische Presse fordere die Regelung der in Ungarn lebenden slowa­kischen Minderheit. 579 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Die günstige Aufnahme des Wiener Schiedsspruchs in Jugoslawien — weil er die Gefahr eines Krieges in diesem Raum vorerst gebannt hat — wird allmählich von der Sorge abgelöst, daß Ungarn seine Revisionsforderungen jetzt auf die südlichen Gebiete ausdehnen wird. 582 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Obwohl politische Kreise Jugoslawiens die Befürchtung hegen, daß man von bulgarischer und ungarischer Seite früher oder später die Frage einer Gebietsneuordnung zur Sprache bringen wird, hoffen sie doch, daß im Hinblick auf die freundschaftlichen Beziehungen die Forderungen nicht übertrieben hoch sein werden. Nach dem deutschen Gesandten in Belgrad wäre die jugoslawische Regierung bereit, den Bulgaren und Ungarn gewisse 1339

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