Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet
Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)
233. 29. 7. 1940 Berlin 234. 29. 7. 1940 Budapest 232. 28. 7. 1940 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Budapest Rumäniens halboffizielles (Communiqué nach den Salzburger Verhandlungen deutet darauf hin, daß die rumänische Regierung die rumänisch-ungarischen Verhandlungen in erster Linie als Zeitgewinn benutzen wolle; sofern Ungarn ohne Teilnahme der Achsenmächte direkt verhandeln müsse, werde die ungarische Regierung als Garantie von vornherein die Abtretung von Großwardein (ung. Nagyvárad, heute Oradea) fordern. 375 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Informationen über die Salzburger deutsch-rumänischen und bulgarischdeutschen Verhandlungen. 376 Schreiben des Generalstabs an den Außenminister Vertraulicher Bericht über den Standpunkt der rumänischen Regierung in bezug auf die territorialen Forderungen von Ungarn; die von den Rumänen gezielt verbreiteten Gerüchte über gravierende sowjetisch-rumänische Differenzen lassen sich von den aus dem rumänischen Außenministerium und aus Kreisen des Generalstabs gewonnenen Informationen nicht bestätigen: wie das rumänische Außenministerium erfahren habe, wollen die Achsenmächte auch mit Jugoslawien über Gebietsfragen verhandeln. 377 Schreiben des Generalstahschef's an den Außenminister Beiliegend schickt der Generalstabschef seine Anweisung hinsichtlich der zur Vorbereitung einer eventuellen friedlichen militärischen Besetzung von Siebenbürgen zu bildenden Militärkommission. 379 Chiffretelegramm des ungarischen Konsuls von Zagreb an den Außenminister Macek läßt ausrichten, daß Jugoslawien sich nicht einmischen werde, wenn es zu einem Krieg zwischen Ungarn und Rumänien kommen sollte, und erkundigt sich zugleich nach Ungarns Haltung im Falle eines italienischen Angriffs auf Jugoslawien. 381 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Ciános Informationen über die italienisch-rumänischen Besprechungen in Rom; Mussolini äußerte gegenüber Gigurtu, daß Gebietsabtretungen notwendig seien und daß man die Vereinbarung mit Ungarn auf ethnographischer Grundlage finden müsse; Ciano betonte, daß die rumänisch-ungarischen Verhandlungen innerhalb von einigen Tagen beendet werden müssen. 382 238. 30. 7. 1940 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Rom Außenminister Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 232 teilt der Gesandte mit, daß Ciano zwar keine Einwände gegen die Übergabe einer Grenzstadt vor Beginn der rumänisch-ungarischen Verhandlungen habe, die vorherige Klärung dieser Frage mit Berlin aber für notwendig halte, weil die Ablehnung dann die Unterbrechung der Verhandlungen ergeben könnte. 382 239. 30. 7. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin In Beantwortung der den Anweisungen des Dokument Nr. 232 entsprechenden Mitteilungen äußerte Weizsäcker, daß der Vorschlag, die Übergabe einer Grenzstadt als Garantie vor Beginn der rumänisch-ungarischen Verhandlungen zu fordern, im Gegensatz zum Geiste der Münchner Besprechungen stünde und zum Abbruch der Verhandlungen führen würde; er teile nicht die Auffassung der ungarischen Regierung, daß Rumänien nur formal mit dem Ziel des Zeitgewinns verhandeln wolle. Sztójay würde — 235. 30. 7. 1940 Budapest 236. 30. 7. 1940 Zagreb 237. 30. 7. 1940 Rom 1322