Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

240. 31. 7. 1940 Budapest 241. 31. 7. 1940 London 242. 31. 7. 1940 Budapest 243. 31. 7. 1940 Budapest 244. 31.7. 1940 Berlin 245. 1. 8. 1940 Budapest unter Berufung auf das seit 1938 bestehende Mißtrauen gegenüber Ungarn — es für ratsam halten, wenn die ungarische Regierung ihre sich auf Rumä­nien beziehenden Feststellungen mit Tatsachen belegen und durch authen­tische Protokolle die deutsche Regierung von den rumänisch-ungarischen Verhandlungen unterrichten würde. 383 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Der Außenminister gibt dem Gesandten die Anweisung, über die Ausfälle von Rumäniens Presse und Rundfunk gegen Ungarn dem italienischen Außenministerium eine Aufzeichnung zukommen zu lassen und darauf hinzuweisen, daß all dieses nicht die Nachgiebigkeit von Rumänien zu bescheinigen scheint. 385 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenmini­ster Die englische Öffentlichkeit und Presse wendet sich immer offener gegen Rumänien; der Gesandte teilt mit, daß er vorerst, weil er über den Stand­punkt der ungarischen Regierung im Zusammenhang mit der Anerkennung der tschechoslowakischen Regierung durch England und über die Entwick­lung der rumänisch-ungarischen Frage keinerlei Information habe, keinen Besuch im englischen Außenministerium machen werde. 386 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Buka­rest Im Zusammenhang mit der Rundfunkerklärung von Manoilescu am 30. Juli solle der Gesandte unter Hinterlegung einer Aufzeichnung dem rumä­nischen Außenminister mitteilen, daß es zwischen Ungarn und Rumänien nicht um Minderheiten-, sondern um Gebietsprobleme gehe; die ungari­sche Regierung mache die rumänische Regierung darauf aufmerksam, daß die an verantwortlicher Stelle geäußerten zweideutigen oder übereilten Ver­lautbarungen nur das Klima zwischen den beiden Staaten vergiften könn­ten. und deshalb mache sie von vornherein Rumänien für eventuelle Folgen verantwortlich. 386 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Buka­rest Im Namen der ungarischen Regierung solle der Gesandte den Führern der Siebenbürger Sachsen mitteilen : Sofern sie die ungarischen Revisionsforde­rungen fördern, selbst aber nicht zu Ungarn zurückkehren wollten, werde die ungarische Regierung ihren Dank auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet spüren lassen ; sofern sie jedoch zu Ungarn gehören wollten, werde die ungarische Regierung den Siebenbürger Sachsen die Rechte wie im al­ten Königreich in modernisierter Form gewähren; für jede Unterstützung werde sich die ungarische Regierung mit entsprechenden Gegenleistungen dankbar erweisen. 387 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Informationen von dem bulgarischen Gesandten in Berlin über die bulga­risch-deutschen Verhandlungen; nach dem Eindruck der bulgarischen Re­gierung hätte Hitler innerhalb von vier Wochen auf dem Weg von Ver­handlungen in der Frage der ungarischen und bulgarischen Forderungen gegenüber Rumänien gerne eine Lösung; Zusammenfassung der in Angele­genheit der ungarisch-rumänischen Gebietsrevision erschienenen Presse­mitteilungen, aus denen hervorgeht, daß es keine einheitliche Auffassung bei den Deutschen über die Erfüllbarkeit der ungarischen Forderungen gäbe. 388 Brie) des Außenministers un den englischen Gesandten in Budapest Csáky legt dar, daß die Anerkennung der tschechoslowakischen Regierung 1323

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