Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet
Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)
187. 11.7.1940 Budapest 188. 11.7.1940 Budapest 189. 11.7.1940 London 190. 12. 7. 1940 Budapest 191. 12. 7. 1940 Budapest 192. 12. 7. 1940 Budapest 193. 13. 7. 1940 Budapest rumänischen König einen Brief zu schreiben, in dem er als Voraussetzung der engeren Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Rumänien die Einigung mit Ungarn betonen werde. 317 Telegramm des Ministerpräsidenten Graf Pál Teleki an Benito Mussolini Nach Budapest zurückgekehrt, drückt der Ministerpräsident seinen Dank für die Unterstützung von Ciano bei den Besprechungen in München aus. 323 Schreiben des Generalstabs an den Außenminister Vertrauliche Berichte über die außen- und innenpolitischen Umstände der Bildung einer neuen rumänischen Regierung sowie über ihre zu erwartende Politik und Zielsetzungen. 323 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Das englische Außenministerium qualifizierte Rumäniens Politik als illoyal gegenüber England ; Großbritannien sei dadurch moralisch und durch die Aufkündigung der englischen Garantie auch rechtlich jeder Verpflichtung enthoben; man hoffe, daß die ungarische Regierung ihre territorialen Forderungen auf friedlichem Wege erreichen werde: das Vordringen der Sowjetunion auf dem Balkan beunruhige die englische Regierung. 326 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Einzelne italienische Zeitungen betonen eher mit größerem Nachdruck, daß der Zeitpunkt zur Erfüllung der ungarischen Gebietsforderungen nicht geeignet sei, als die Tatsache, daß auf den Besprechungen in München völliges Einvernehmen zwischen den Auffassungen Ungarns, Deutschlands und Italiens erzielt worden sei, und das könnten die Rumänen dazu benutzen, die ungarischen Ansprüche abzuweisen; die ungarische Presse erhielt die Anweisung, daß man hauptsächlich die völlige prinzipielle Übereinstimmung zwischen den Achsenmächten und Ungarn hervorheben solle. Es wäre wünschenswert, wenn sich auch die italienische Presse an diesen Gesichtspunkt halten würde. 327 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Belgrad Bezug nehmend auf das Dokument Nr. 185 solle der Gesandte dem stellvertretenden jugoslawischen Außenminister mitteilen, daß Ungarn geneigt sei, mit Rumänien zu verhandeln, sofern die rumänische Regierung zu ernsthaften Gebietszugeständnissen bereit sei; er solle fragen, ob die jugoslawische Regierung der ungarischen Regierung die Versicherung geben könne, daß sie überzeugt davon sei. daß Rumänien die Absicht zu ernsthaften Gebietszugeständnissen habe. 327 Schreiben des Generalstabs an den Außenminister Nach vertraulichen Informationen rechne man in deutschen Offizierskreisen damit, daß Ungarn die Lösung der siebenbürgischen Frage jetzt endgültig mit Gewalt herbeiführen werde; nach ihrer Meinung wird die Sowjetunion mit weiteren Gebietsforderungen im Norden und in Finnland sowie in Verbindung mit den Dardanellen auftreten; es sei unter den deutschen Offizieren die Meinung verbreitet, daß nach der Abwicklung der Ereignisse im Westen Deutschland die Sowjetunion angreifen werde. 328 Rundtelegramm des Außenministers an die ungarischen Gesandtschaften Information über die Besprechungen am 10. Juli 1940 in München; die Achsenmächte hätten nicht die Absicht, die ungarische Regierung zu beeinflussen, auf welche Weise und mit welchen Mitteln es seine Gebietsforderungen zu realisieren wünsche; es sei möglich, daß direkte rumänisch1315