Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

141. 30. 6. 1940 Berlin 142. 30. 6. 1940 Rom 143. 1. 7. 1940 Bukarest 144. 1. 7. 1940 Budapest 145. 1. 7. 1940 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Dörnberg teilte dem Gesandten mit, daß der Besuch von Ministerpräsident Teleki und Außenminister Csáky bei Hitler zwischen dem 4. und 11. Juli er­wartet wird. 253 Bericht des ungarischen Gesandten im Vatikan an den Außenminister Kardinal Maglione erkundigte sich unter Berufung auf die Besorgnis des Papstes, daß infolge der in Verbindung mit Rumänien stehenden Ereignisse der Bolschewismus nach Mitteleuropa eindringen könnte, nach dem unga­rischen Standpunkt. 253 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Der rumänische Außenminister habe dem Gesandten mitgeteilt, daß er we­gen des nächtlichen Grenzzwischenfalls, bei dem es mehrere Todesopfer gab, eine Protestnote an die ungarische Regierung richten werde, und ihn gebeten, Csáky auf den blutigen Zwischenfall und dessen eventuelle Folgen aufmerksam zu machen. 254 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Moskau Der Außenminister gibt dem Gesandten die Anweisung, Dekanosow die Frage vorzulegen, ob die Sowjetunion Jugoslawien zum Stillhalten auffor­dern würde, wenn es zu einem bewaffneten Konflikt zwischen Ungarn und Rumänien kommen sollte. 255 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Im Zusammenhang mit dem Dokument Nr. 143 widerlegt der Außenmini­ster die Behauptung des rumänischen Außenministers, daß ungarische Truppen einen blutigen Grenzzwischenfall provoziert hätten, und fügt hin­zu, daß diese Gerüchte wahrscheinlich zum Ziel hätten, die deutsche Regie­rung zu beeindrucken. 255 146. 1. 7. 1940 Telegramm des ungarischen Militárattachés in London an den Generalstabs­London chef Nach zuverlässigen Informationen herrsche an der rumänischen Gesandt­schaft in London die Auffassung vor, daß die Achsenmächte Ungarn von einem Angriff auf Rumänien zurückhalten werden; nach den Meinungen in London könne Ungarn mit Waffen alles, mit Verhandlungen dagegen nur einen Grenzstreifen zurückerhalten. 256 147. 2.7. 1940 Tagesbericht über das Gespräch zwischen dem deutschen Gesandten in Buda­Budapest pest, Erdmannsdorff, und dem Außenminister Graf István Csáky In Beantwortung der ihm vom deutschen Gesandten überreichten Note äußerte Csáky, daß die ungarische Regierung nicht daran gedacht habe, von Deutschland irgendwelche militärische Hilfe zu erbitten, und zählte je­ne Fälle auf, die eine militärische Aktion Ungarns gegen Rumänien auslö­sen würden ; er gab die Revisionsforderungen der ungarischen Regierung be­kannt und betonte dabei, daß man die Öffentlichkeit nur dann beruhigen könnte, wenn sich die Regierung bezüglich der Realisierung der Revisions­forderungen auf entschiedene deutsche Versprechungen berufen könne; er bat den Gesandten, Schritte zu unternehmen, daß seine Regierung in Buka­rest darauf dringen sollte, daß möglichst bald direkte ungarisch-rumäni­sche Verhandlungen eingeleitet werden könnten. 257 1308

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