Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

134. 30. 6. 1940 Belgrad 135. 30. 6. 1940 Budapest 136. 30. 6. 1940 Rom 137. 30. 6. 1940 Budapest 138. 30. 6. 1940 Berlin 139. 30. 6.1940 Budapest 140. 30.6.1940 Budapest Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenmini­ster Nach dem stellvertretenden Außenminister Smiljanic sei der eigentliche Grund für die rumänische Mobilmachung in der Sorge zu sehen, daß die sowjetischen Truppen eventuell über die vereinbarte Linie hinaus vordrin­gen, sowie in der Sicherung der inneren Ordnung; er glaube nicht, daß Rumänien die Absicht habe, Ungarn anzugreifen und sei überzeugt, daß die ungarischen und bulgarischen Gebietsansprüche auf dem Wege von rumänischen Zugeständnissen gemeinsam zu lösen seien. 248 Rundtelegramm des Außenministers an die ungarische Gesandtschaften Information über die von der ungarischen Regierung infolge der territoria­len Zugeständnisse Rumäniens an die Sowjetunion unternommenen di­plomatischen und militärischen Schritte. 249 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Bei der Übergabe des Inhalts vom Dokument Nr. 123 betonte Ciano. daß Italien im Hinblick auf die deutschen Interessen Ruhe vorschlage, und trat zugleich wieder für die italienisch-ungarische Interessengemeinschaft ein. ohne allerdings konkrete Versprechen zu geben. 250 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Antwort auf das Dokument Nr. 121; die ungarischen militärischen Maß­nahmen seien vorläufig defensiven Charakters; die Gebietsansprüche ge­genüber Rumänien möchte die ungarische Regierung im Einvernehmen mit den Achsenmächten lösen; obwohl die Achsenmächte Ruhe vorschlagen, verzichtet die ungarische Regierung nicht auf ihre territorialen Forderun­gen und werde diese bei der geringsten sich anbietenden Gelegenheit gel­tend machen. 250 Telephonisches Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der stellvertretende Staatssekretär stellte die Weiterleitung des Inhalts von Dokument Nr. 132 an Ribbentrop in Aussicht; er teilte mit, daß die Ant­wort der deutschen Regierung auf das Dokument Nr. 104 vorbereitet wer­de; auch weiterhin halte sich die Ansicht, daß die sowjetischen Truppen nicht über die beanspruchten Grenzen hinaus vordringen werden: der bul­garische Gesandte in Berlin brachte die Ansicht zum Ausdruck, daß es für Bulgarien nicht sinnvoll sei, um die Dobrudscha einen riskanten Krieg zu führen. 251 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Der Gesandte solle schriftlich den Dank der ungarischen Regierung dafür zum Ausdruck bringen, daß die italienische Regierung bei der Geltendma­chung der ungarischen Ansprüche gegenüber Rumänien — was hoffentlich aufgrund der Mussolini und Ciano übergebenen Landkarten geschehen wird — ihre völlige Unterstützung in Aussicht gestellt hat. 252 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Buka­rest In Verbindung mit dem Dokument Nr. 133 solle der Gesandte dem rumä­nischen Außenminister mitteilen, daß die Begründung der totalen Mobil­machung in Rumänien nicht ausreiche, weil neue rumänische Truppenteile in Siebenbürgen einmarschieren und sich an der ungarischen Grenze formie­ren. 252 1307

Next

/
Oldalképek
Tartalom