Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

583a. 8. 4. 1940 Budapest 583b. 584. ohne Datum Budapest 585. 586. 9. 4. 1940 Rom 16. 4. 1940 Budapest Welles sei mit der Überzeugung nach den Verenigten Staaten zurückgefahren, daß auf einen nahen Frieden keine Aussicht bestehe; Zweck des Treffens zwischen Hitler und Mussolini sei die Demonstrierung der deutsch —italienischen Verbindungen gewesen. Brief des Außenministers an den Ministerpräsidenten Der Außenminister legt seine Aufzeichnungen über seine Be­sprechungen mit dem Honvédminister und dem Chef des General­stabes vor; sie enthalten den Standpunkt der ungarischen Regierung für eventuelle Verhandlungen mit dem deutschen Generalstab über einen gemeinsamen deutsch —ungarischen Angriff auf Rumänien Außenminister Csáky s Aufzeichnungen über die Besprechungen zivischen Ministerpräsident Teleki, Honvédminister Bartha und Generalstabschef Werth Es wäre zweckmäßig, wenn der Generalstabschef einen Entwurf anfertigen würde 1. für den Fall einer gemeinsamen deutsch — ungarischen Aktion gegen Rumänien auf der Grundlage des Anti­kominternpaktes, dieser Fall würde beim Ausbruch eines sowje­tisch —rumänischen Krieges eintreten; nach diesem Entwurf wür­den die deutschen Truppen über die Eisenbahnlinien der Karpato­ukraine in die Moldau vorrücken, die ungarischen Truppen aber würden Siebenbürgen besetzen; zu den Besprechungen müßte auch der italienische Generalstab hinzugezogen werden. 2. auch für den Fall des Durchmarsches deutscher Truppen müßte ein Plan auf­gestellt werden, wobei zu betonen sei, daß sich die Aktion gegen die Sowjetunion richte, dadurch könne die ungarische Regierung ihre Schritte mit dem Antikominternpakt motivieren; in diesem Falle würden die ungarischen Truppen gleichzeitig mit der Besetzung Siebenbürgens als Rückendeckung auch die Ostslowakei besetzen; die Ansichten über Jugoslawien und Bulgarien müßten in gemein­samen Generalstabsbesprechungen geklärt werden. Entwurf eines Memorandums an die englische Regierung für den Fall eines Durchmarsches deutscher Truppen durch Ungarn Nach Informationen der ungarischen Regierung bereite Deutsch­land die militärische Besetzung der rumänischen Ölfelder vor; die deutsche Regierung habe die ungarische Regierung wissen lassen, daß sie, sofern ihr für die Maßnahmen gegen Rumänien, der freie Durchmarsch gewährt werde, der ungarischen Armee freie Hand in Siebenbürgen ließe; nach Meinung der ungarischen Regie­rung würde die Ablehnung der deutschen Bitte zum Sturz der gegenwärtigen Regierung und zur Besetzung des Landes führen, während eine zustimmende Antwort die Möglichkeit bieten würde, den deutschen Durchmarsch einzuschränken; die ungarische Re­gierung wende sich mit folgender Frage an die englische Regierung: ob sie bereit sei eine verbindliche Zusage zu geben, daß England nach Beendigung des Krieges seinDesinteressement an der Besetzung Siebenbürgens durch ungarische Truppen bezeigen und die Ein­nahme des Gebietes nicht zur Diskussion stellen werde; die Ant­wort der englischen Regierung werde auf die Handlungen der ungarischen Regierung entscheidenden Einfluß ausüben. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Mussolini hält einen einstimmigen Protest der neutralen Staaten gegen die Verschärfung der englischen Blockade nicht mehr für aktuell. Reskript des Innenministeriums an den Leiter der politischen Ab­teilung 900

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