Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

180. 3. 6. 1939 Warschau Interessen der ungarischen Regierung verletzen (Kriegsmate­riallieferung für Rumänien; Kranzniederlegung der deutschen Militärabordnung an der Stätte des Blutbades von Csernova). 179. 3. 6. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Der Gesandte unterbreitet den Brief und die Aufzeichnungen, die er dem Staatssekretär des Äußeren übergeben hat; er hatte sich darin gegen die ungarnfeindlichen Artikel der Zeitschriften „Roland­Blätter", „Neues Volk" und „Volkstum im Südosten" verwahrt. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Warschau an den Außen­minister Zur vermutlichen Weiterentwicklung der deutsch —polnischen Be­ziehungen erklärt Kobylanski, die polnische Regierung werde auch weiterhin nicht von ihrem Standpunkt abgehen; bei Deutschland liege die Möglichkeit, den früheren Zustand der deutsch —polnischen Beziehungen wiederherzustellen; der Ausgang der englisch — sowjetischen Verhandlungen könnte Hitler beeinflussen, eine Einigungsmöglichkeit zu suchen oder den Weg des Krieges zu wählen. 181. 4. 6. 1939 Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister London Der Mitteleuropa-Referent im englischen Kriegsministerium erklärt im Zusammenhang mit den ungarisch —rumänischen Beziehungen, die englische Garantie für Rumänien beziehe sich nur auf den Fall eines gewaltsamen Angriffs und könne die friedliche Regelung der zwischen Ungarn und Rumänien bestehenden Fragen nicht behin­dern; er würde es für angebracht halten, wenn die ungarische Regierung das englische Außenministerium in einer amtlichen Mitteilung davon unterrichten würde, ob die Haltung der rumäni­schen Regierung die Entstehung der für eine ungarisch —rumäni­sche Ubereinkunft notwendigen Atmosphäre verhindere, was zugleich ein Hindernis für eine allgemeine Befriedung in Mittel­europa darstellen würde; der Gesandte ersucht um die Vollmacht zur Abgabe der Mitteilung. 182. 7. 6. 1939 Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Ankara Anweisung an den Gesandten dem türkischen Außenminister mit­zuteilen, die ungeregelten territorialen Fragen zwischen Ungarn und Rumänien seien eines der schwerwiegenden Hindernisse für die Sicherheit des Balkans; bei Gafencus Besuch in Ankara könnte der türkische Außenminister auf die dringende Notwendigkeit einer Regelung dieser Fragen hihweisen. 183. 8. 6. 1939 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Ankara Außenminister Zum Aktenstück Nr. 182. Nach Meinung des Gesandten wird der türkische Außenminister das Ersuchen der ungarischen Regierung zurückweisen, denn von rumänischer Seite sei der türkischen Regierung offiziell erklärt worden, Rumänien lehne die Erfüllung der bulgarischen Revisionsforderungen ab, weil das die Anmeldung der ungarischen Ansprüche nach sich ziehen würde. 184. 9. 6. 1939 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Ankara Außenminister Im Zusammenhang mit dem Aktenstück Nr. 182 bittet der Gesandte um die Vollmacht, den deutschen und den bulgarischen Gesandten in Ankara von seinen Schritten beim türkischen Außenminister zu unterrichten, damit die enge Zusammenarbeit mit Deutsch­land und Bulgarien nicht durch eine ungünstige Auslegung von rumänischer Seite nachteilig beeinflußt werde. 844

Next

/
Oldalképek
Tartalom